Berlin (dts Nachrichtenagentur) - BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht widerspricht der Darstellung der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf, es habe seit anderthalb Jahren keinen Kontakt und keine Kontaktversuche zwischen den beiden gegeben. "Das stimmt nicht", sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. "Leider war die Kommunikation oft einseitig." Sie habe in den "letzten Jahren und auch aktuell immer wieder versucht", mit Wolf zu sprechen.
Sie wünsche sich, dass das BSW Thüringen dem CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt die Unterstützung entziehe. Der sei durch eine KI-Affäre und Plagiate diskreditiert. "Herrn Voigt wurde der Doktortitel aberkannt. Das war früher auch in der CDU ein Rücktrittsgrund", so Wagenknecht.
Wolf hatte bei "Markus Lanz" gesagt, das letzte persönliche Gespräch zwischen den beiden habe vor rund eineinhalb Jahren stattgefunden. Würde Wagenknecht sie anrufen, würde sie aber rangehen - und andersherum hoffentlich auch, so Wolf.
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Wagenknecht widerspricht Wolf: "Kommunikation oft einseitig"
- dts - 2. September 2026, 04:00 Uhr
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