In Caen im Nordwesten Frankreichs ist ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast und hat dabei mindestens einen Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Wie die Behörden mitteilten, wurden bei dem Vorfall am Mittwochabend sieben Menschen schwer und drei Menschen leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.
Wie aus Polizeikreisen verlautete, hatte der Mann sein Auto gegen 22.15 Uhr nach einer Auseinandersetzung in eine Menschenmenge vor dem Bahnhof der Stadt gesteuert. Der Präfekt des Départements Calvados, David Clavière, sagte, der Mann habe die Fußgänger "absichtlich" überfahren.
Der Tatverdächtige wurde nach Polizeiangaben festgenommen. Der 26-Jährige war zunächst geflüchtet, konnte aber in der Ortschaft Ouistreham rund 20 Kilometer von Caen entfernt gefasst werden.
Der in Russland geborene Verdächtige sei der französischen Polizei bekannt, aber "ausschließlich wegen Verkehrsdelikten", sagte der Präfekt. Den französischen Geheimdiensten sei er nicht bekannt gewesen. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die Ermittler werten unter anderem die Aufnahmen von Überwachungskameras aus.
Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben von Augenzeugen um einen jungen Afghanen im Alter von 18 oder 19 Jahren. Auch alle Verletzten sind ersten Erkenntnissen zufolge Männer, wie Caens Sicherheitsbeauftragter Bruno Coutanceau sagte. Der jüngste ist demnach 17 Jahre alt.
Brennpunkte
Mit Auto in Menschenmenge gerast: Ein Toter und zehn Verletzte in Frankreich
- AFP - 27. August 2026, 04:41 Uhr
In Caen im Nordwesten Frankreichs ist ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast und hat dabei mindestens einen Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Nach Angaben der Behörden gibt es sieben Schwer- und drei Leichtverletzte.
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