Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Niedrigwasser will die Bundesregierung den Ausbau der Wasserstraßen verstärken. "Die Bundesregierung wird noch mehr Gelder als geplant in die Wasserstraßen stecken", sagte der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).
Bisher sei rund eine Milliarde Euro für Investitionen vorgesehen gewesen. Durch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität stünden nun 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung.
"Auch wenn die Regenfälle der vergangenen Tage die Pegel im Rhein wieder haben steigen lassen, braucht es Maßnahmen, um in Zukunft noch besser auf Niedrigwasser vorbereitet zu sein", sagte Ploß. Dazu gehörten auch Anpassungen der Fahrrinnen, etwa durch das Abtragen von Steinen. Denn diese bildeten das Rückgrat der deutschen Industrie.
Aufgrund der Erderhitzung werden in bestimmten Gebieten Dürren und Niedrigwasser häufiger und heftiger. Durch den Klimawandel ändert sich die Niederschlagsverteilung, sodass Niederschlag seltener und dann in größeren Mengen fällt. Der Effekt wird weiter verstärkt, solange zusätzliche Treibhausgase etwa durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas in die Atmosphäre gebracht werden.
Wirtschaft
Bund erhöht Mittel für Wasserstraßen auf 1,2 Milliarden Euro
- dts - 27. August 2026
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