Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem zweiten Tag der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) von der Bundesregierung ein deutlich höheres Reformtempo.
"Das Ende der Sommerpause muss der Auftakt zu einem tatkräftigen Reformherbst werden", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung habe vor der Sommerpause Tempo gemacht, dieses Tempo müsse sie jetzt halten und angesichts der Lage noch deutlich steigern.
Angekündigte Reformen müssten nun schnellstmöglich in Gesetzestexte gegossen werden, damit die Erleichterungen auch in den Betrieben ankämen, forderte Melnikov. Beim Bürokratieabbau sei die Bundesregierung auf einem guten Weg. Die geplante Beweislastumkehr sei "ein echter Paradigmenwechsel". Den gleichen Mut brauche es aber auch bei Arbeitskosten, Energiepreisen und Steuern. Gerade bei der Steuerreform sehe die DIHK bislang "mehr Schatten als Licht". Das treffe vor allem den familiengeführten Mittelstand und die industrielle Substanz des Wirtschaftsstandorts.
"Jede weitere Insolvenz kostet Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen", warnte Melnikov. Deutschland stecke weiterhin "in einer der größten Wirtschaftskrisen in der Geschichte der Bundesrepublik". Die Bundesregierung sei daher gefordert, geschlossener zu handeln als selten zuvor. "Für parteipolitisches Klein-Klein ist jetzt keine Zeit, während andere Standorte schneller und innovationsfreundlicher werden."
Finanzen
DIHK fordert von Bundesregierung "tatkräftigen Reformherbst"
- dts - 26. August 2026, 06:40 Uhr
.
Weitere Meldungen
Neuhardenberg (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat erklärt, dass die Bundesregierung eine Ausweitung der geplanten Zuckerabgabe auf weitere
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Verbraucherzentralen haben die Pläne des Bundesfinanzministeriums für eine Steuer für zuckerhaltige Getränke begrüßt. "Es ist richtig,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat die Pläne des Finanzministeriums für eine sogenannte Zuckersteuer scharf kritisiert. "Es ist schlicht und
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der sehr heiße und trockene Sommer hat die Wasserversorgung in Deutschland zeitweise stark unter Druck gesetzt. Das zeigt eine Umfrage des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In Deutschland fehlen schätzungsweise rund 1,35 Millionen Wohnungen. Das geht aus dem neuen "Bau-Monitor 2026" hervor, den das Pestel-Institut
MehrNeuhardenberg (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) fordert einen härteren Kurs der Bundesregierung im Umgang mit China. Bei der Klausurtagung des
Mehr














