Bei dem Todesopfer des Schwert-Angriffs an einer Schule in der schwedischen Kleinstadt Fagersta handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine 17-jährige Schülerin. Die Familie der Jugendlichen sei informiert worden, teilte die schwedische Polizei am Samstag mit. Demnach laufen die Ermittlungen zum Tathergang auf Hochtouren.
Am Freitag war ein 18-Jähriger mit einem Schwert in das Gymnasium in Fagersta eingedrungen und hatte einen Menschen getötet und drei weitere verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen. Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar.
Zwei Schüler im Alter von zwölf und 17 Jahren wurden bei dem Angriff schwer verletzt, wie die Region Västmanland mitteilte. Einer von ihnen musste demnach notoperiert werden. Zu dem dritten Verletzten gab es zunächst keine Informationen.
In der Nähe der Schule legten Menschen am Samstag Blumen und Kerzen nieder. Dort gedachte der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson am Samstagmorgen gemeinsam mit der sozialdemokratischen Oppositionschefin Magdalena Andersson der Opfer.
In Schweden hatte es in den vergangenen Jahren mehrere Angriffe auf Schulen gegeben. Im Februar 2025 war ein 35-jähriger ehemaliger Schüler in ein Bildungszentrum für Erwachsene in der Stadt Örebro eingedrungen und hatte zehn Menschen und sich selbst erschossen. Es war der schlimmste Schusswaffenangriff in der Geschichte Schwedens. Die Polizei teilte mit, der Täter habe aufgrund finanzieller und psychischer Probleme seinem Leben ein Ende setzen wollen. 2022 hatte ein 18-jähriger Schüler an einer Schule in Malmö zwei Lehrerinnen erstochen.
Brennpunkte
Todesopfer bei Schwert-Angriff in Schweden war 17-jährige Schülerin
- AFP - 22. August 2026, 15:44 Uhr
Bei dem Todesopfer des Schwert-Angriffs an einer Schule in der schwedischen Kleinstadt Fagersta handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine 17-jährige Schülerin.
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