Gesundheit

Aktueller Ebola-Ausbruch ist mit mehr als 2300 Toten der schlimmste im Kongo

  • AFP - 17. August 2026, 11:57 Uhr
Bild vergrößern: Aktueller Ebola-Ausbruch ist mit mehr als 2300 Toten der schlimmste im Kongo
Bestattung von Ebola-Toten im Kongo
Bild: AFP

Mit mehr als 2300 Toten ist der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo der schlimmste in der Geschichte des zentralafrikanischen Landes.

Mit mehr als 2300 Toten ist der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo der schlimmste in der Geschichte des zentralafrikanischen Landes. Wie aus neuen Zahlen der Regierung in Kinshasa vom Montag hervorgeht, wurden mittlerweile 2325 Todesfälle registriert. Bei einem früheren Ausbruch in den Jahren von 2018 bis 2020 waren 2299 Menschen gestorben.

Die Regierung gibt die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Ebola-Virus mittlerweile mit 4945 an. Bei der Epidemie vor rund acht Jahren hatten sich demnach 3381 Menschen infiziert. 

Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) hatte vergangene Woche von der sich "am schnellsten ausbreitenden Ebola-Epidemie aller Zeiten" gesprochen. Alle 30 Minuten sterbe in der Demokratischen Republik Kongo ein Mensch an Ebola, rechnete die UN-Behörde vor. 

Der schwerste Ebola-Ausbruch aller Zeiten war zwischen 2013 und 2016 in Westafrika aufgetreten. Damals wurden 11.300 Todesopfer registriert, vor allem in Liberia, Sierra Leone und Guinea.

Der Mitte Mai dieses Jahres ausgerufene Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo betrifft mehrere Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des Landes. Am stärksten betroffen ist die Provinz Ituri. Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch in dem Land. Verursacht wird er von der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt.

Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen und kann schweres hämorrhagisches Fieber auslösen. In den vergangenen 50 Jahren starben in Afrika mehr als 15.000 Menschen in Folge einer Infektion.

Weitere Meldungen

Norwegens König Harald V. im Krankenhaus behandelt

Der norwegische König Harald V. ist erneut im Krankenhaus behandelt worden. Der 89-Jährige sei für zwei Wochen krankgeschrieben worden, teilte das Königshaus am Montag mit. Er

Mehr
Norwegens König Harald V. im Krankenhaus behandelt

Der norwegische König Harald V. ist erneut im Krankenhaus behandelt worden. Der 89-Jährige sei für zwei Wochen krankgeschrieben worden, teilte das Königshaus am Montag mit. Er

Mehr
Philip-Morris-Chefin hofft auf Ende der Zigaretten: "Rauchen ist schädlich"

Die neue Deutschland-Chefin des Tabakkonzerns Philip Morris, Özlem Dikmen, hofft nach eigenen Worten langfristig auf ein Ende von Zigaretten. "Wir müssen den Menschen das

Mehr

Top Meldungen

Netzagentur-Chef: Gashändler müssen mehr Gas einspeichern

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher fordert der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, die Gashändler auf,

Mehr
Lauterbach: Rente nach Beitragsjahren wäre gerechter

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der aktuellen Debatte um die Reform der Altersvorsorge hat sich der SPD-Politiker Karl Lauterbach für eine grundlegende Systemänderung hin

Mehr
Studie: Mehrheit hält Steuerlast für ungerecht

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Mehrheit der Bürger empfindet die Verteilung der Steuerlast in Deutschland als ungerecht. Nur sechs Prozent halten sie für gerecht, drei

Mehr