Brennpunkte

Frei: Bundesregierung bereitet sich auf neuen Zivildienst vor

  • dts - 4. August 2026, 08:29 Uhr
Bild vergrößern: Frei: Bundesregierung bereitet sich auf neuen Zivildienst vor
Thorsten Frei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der neue Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Thorsten Frei, bestätigt, dass es Pläne innerhalb der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst gibt.

Für den Fall, dass es zu einer Wiedereinführung einer Wehrpflicht käme, müsste es auch einen entsprechenden Ersatzdienst geben, sagte Frei am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Dass sich das Bundesfamilienministerium mit allen Eventualitäten darauf vorbereite und auch auf unterschiedliche Situationen und Szenarien vorbereite, sei "sehr klug und richtig".

Auf die Frage, ob es Bewegung in der Wehrdienstdebatte gebe, sagte Frei: "Nein, da gibt es keine neue Diskussion und auch keinen neuen Diskussionsstand." Dennoch müsse sich eine Bundesregierung auf unterschiedliche Eventualitäten vorbereiten. Für den Fall der Fälle könne man nie ausschließen, dass Entscheidungen schnell getroffen werden müssten. Dann müssten auch die sich daraus ergebenden Konsequenzen klar sein, so Frei.

Weitere Meldungen

CDU: Spanien ist Schwachstelle im EU-Asylsystem

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Kurz vor den Beratungen der EU-Innenminister zur Migrationskrise in Ceuta hat die Union Nachbesserungen beim Grenzschutz von der spanischen

Mehr
Nordrhein-Westfalen: Arbeiter wird auf Baustelle von Radlader überrollt und stirbt

Auf einer Großbaustelle der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen ist ein 45-jähriger Bauarbeiter von einem Radlader überrollt worden und gestorben. Der Mann starb noch vor Ort

Mehr
Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen auf 37-Jährigen in Wassenberg

Nach tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen im nordrhein-westfälischen Wassenberg infolge eines mutmaßlichen Mordauftrags sind drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen

Mehr

Top Meldungen

Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen

Das Niedrigwasser in deutschen Flüssen könnte nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr zunichte machen. Ein

Mehr
Trassenpreise: Länder fürchten Abbestellung von Zugverbindungen

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Vor der Sonderkonferenz der Verkehrsminister am Donnerstag erhöhen die Länder bei den sogenannten Trassenpreisen den Druck auf den neuen

Mehr
IW fürchtet Nullwachstum wegen Niedrigwasser

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fürchtet angesichts des Niedrigwassers in deutschen Flüssen ein Nullwachstum in

Mehr