Weil er seinen Arbeitgeber in großem Stil mit gefälschten Rechnungen betrogen haben soll, ist der Buchhalter einer Firma in Baden-Württemberg zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Ulm sprach den 41-Jährigen am Freitag der Untreue in 393 Fällen und des Betruges in 57 Fällen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zudem ordnete die Kammer die Einziehung von Wertersatz an.
Laut Anklage war der Angestellte in der Ulmer Firma für die Rechnungsprüfung beziehungsweise Rechnungsfreigabe von Transportdienstleistungen zuständig. Gleichzeitig fungierte er als faktischer Geschäftsführer eines Unternehmens in Biberach, das für die Firma in Ulm Speditionsleistungen erbrachte.Â
Der Angeklagte soll Rechnungen an sein eigenes Unternehmen doppelt gestellt oder fingiert haben. Dadurch bezahlte sein Arbeitgeber laut Staatsanwaltschaft 4,5 Millionen Euro zu Unrecht. Rund zwei Millionen Euro davon soll der Angeklagte für sich behalten haben.Â
Die Staatsanwaltschaft hatte für den 41-Jährigen eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung plädierte auf drei Jahren und zehn Monate.
wik/hex
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Rechnungen fingiert: Buchhalter aus Ulm zu vier Jahren Haft verurteilt
- AFP - 31. Juli 2026, 16:09 Uhr
Weil er seinen Arbeitgeber in großem Stil mit gefälschten Rechnungen betrogen haben soll, ist der Buchhalter einer Firma zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Ulm sprach ihn der Untreue und des Betrugs schuldig.
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