Technologie

Vergleichsportal: Smartphone statt Festnetz-Internet bei gleicher Leistung teurer

  • AFP - 7. Juli 2026, 15:29 Uhr
Bild vergrößern: Vergleichsportal: Smartphone statt Festnetz-Internet bei gleicher Leistung teurer
Smartphone
Bild: AFP

Wer statt einem festen Internetanschluss nur sein Smartphone zum Surfen nutzt, zahlt einer Auswertung zufolge bei vergleichbarer Leistung fast doppelt soviel.

Wer statt einem festen Internetanschluss nur sein Smartphone zum Surfen nutzt, zahlt einer Auswertung zufolge bei vergleichbarer Leistung fast doppelt soviel. Ein günstiger fester Internetanschluss koste derzeit in den ersten beiden Jahren rund 18 Euro im Monat, wie am Dienstag aus einer Marktanalyse des Vergleichsportals Verivox hervorging. "Wer im Mobilfunk ähnliche Bandbreiten wie im Festnetz möchte, zahlt mit rund 32 Euro im Monat fast das Doppelte."

"Mobilfunkanschlüsse können feste Internetanschlüsse nur bedingt ersetzen", erklärte Jörg Schamberg von Verivox. Im Wlan eines Festnetzanschlusses könnten "sich alle mobilen Geräte einloggen, ohne Datenkosten in den Handytarifen zu verursachen. Ohne Wlan-Netze würde der mobile Datenbedarf massiv steigen."

Streaming, aber auch das Hochladen von Videos und anderen großen Dateien verbrauche viel Datenvolumen. "Im Handynetz können dadurch ohne Flatrate hohe Zusatzkosten entstehen." Wer regelmäßg im Wlan eingeloggt sei, verbrauche hingegen nur wenig mobile Daten, so dass mit einem festen Internetanschluss oft alle Handytarife eines Haushalts ein kleineres Datenvolumen haben könnten.

Zudem würden Handytarife ohne echte Flatrate und damit weit über 90 Prozent des Marktes "bei Erreichen des gebuchten Datenvolumens massiv gedrosselt", erklärte Verivox weiter. Das gelte auch für Tarife mit mobilen Routern. Diese passten etwa für die Benutzung in einer Gartenhütte oder dem Wohnwagen.

Aufzupassen gelte es bei der Mindestlaufzeit, fuhr Verivox fort: Wegen auslaufender Boni oder Rabatte erhöhten sich die Kosten nach zwei Jahren oft um 30 oder 40 Prozent. Nach den ersten 24 Monate lohne es sich daher, einen Wechsel zu prüfen.

Weitere Meldungen

Cyberangriff auf Tiefkühlunternehmen in Japan betrifft nun auch Eishersteller

In Japan wirkt sich der mutmaßliche Cyberangriff auf einen wichtigen Tiefkühlkostproduzenten nun auch auf einen großen Speiseeishersteller aus - ausgerechnet inmitten einer

Mehr
Brüssel: Google muss KI-Chatbots der Konkurrenz auf Android-Handys zulassen

Wer ein Android-Smartphone hat, soll neben dem vorinstallierten Google-Chatbot Gemini in Zukunft auch andere KI-Assistenten nutzen können. Die EU-Kommission wies Google am

Mehr
EuGH: Google muss womöglich für Youtube-Videos von Geschäftspartner haften

Google kann in Italien womöglich für Youtube-Videos mit Glücksspielwerbung haftbar gemacht werden, die ein Geschäftspartner hochlud. Das entschied der Europäische Gerichtshof

Mehr

Top Meldungen

SPD will Vermögenssteuer zum Schlüsselthema machen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat eine harte Auseinandersetzung mit der Union um die Rückkehr der Vermögenssteuer und eine höhere

Mehr
Wirtschaftsweise Grimm rät zum Verzicht auf Schuldenbremsen-Reform

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Bundesregierung aufgefordert, auf eine Reform der Schuldenbremse notfalls zu verzichten. "Es ist

Mehr
Bauernpräsident warnt vor Düngemittel-Knappheit durch Iran-Krieg

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Infolge des Iran-Kriegs steht Deutschland nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes vor einer Düngemittel-Krise. "Ein physischer Engpass

Mehr