Teheran/Washington (dts Nachrichtenagentur) - In der zweiten Nacht in Folge haben die USA und der Iran gegenseitige militärische Angriffe durchgeführt.
Die iranische Militärführung erklärte, dass die Straße von Hormus vollständig gesperrt sei und Schiffe, die versuchen würden, die Meerenge zu passieren, angegriffen würden. Zwei Schiffe seien bereits beschossen worden. Die USA dementierten diese Angaben und sagten, dass Handelsschiffe weiterhin die Straße von Hormus passierten.
US-Präsident Donald Trump warf dem Iran einen schweren Bruch der geltenden Waffenruhe vor und drohte mit weiteren Bombardierungen, sollte Teheran kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen. Das US-Militär hatte zuvor auf Trumps Befehl hin Ziele im Iran angegriffen, darunter mit Dutzenden Tomahawk-Marschflugkörpern. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in mehreren Hafenstädten entlang der Südküste sowie in der Nähe der Hauptstadt Teheran.
Die iranischen Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. Die USA wiesen die iranischen Angaben zurück und erklärten, dass die nächtlichen Einsätze der Selbstverteidigung dienten. Trotz der militärischen Auseinandersetzungen gibt es weiterhin diplomatische Bemühungen, den Konflikt zu entschärfen.
Brennpunkte
USA und Iran setzen gegenseitige Angriffe fort
- dts - 11. Juni 2026, 06:22 Uhr
.
Weitere Meldungen
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, fordert vor der am Donnerstag in Hamburg beginnenden
MehrGenf (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Vertriebenen weltweit ist im vergangenen Jahr erstmals seit einem Jahrzehnt zurückgegangen. Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will den Verzicht auf eine Anzeige unter Strafe stellen, wenn Menschen von geplanten schweren
MehrTop Meldungen
Um die Kosten für eine Schufa-Auskunft geht es am Donnerstag (09.00 Uhr) am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. In zwei Fällen aus Schleswig-Holstein beseitigten
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Deutschlands größter Lkw-Hersteller, Daimler Truck, sieht bei einer Verfehlung der CO2-Vorgaben der EU seine Existenz gefährdet. "Wenn wir die
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Tankstellenverband zeigt sich vom Aus des Tankrabatts nicht überrascht und rechnet mittelfristig mit einem Spritpreis von zwei Euro.
Mehr














