Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Tankstellenverband zeigt sich vom Aus des Tankrabatts nicht überrascht und rechnet mittelfristig mit einem Spritpreis von zwei Euro. "Wir haben nichts anderes erwartet", sagte Verbandssprecher Heribert Rabl der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die Politik kann nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren."
Der Spritpreis werde sich nach dem Wegfall der 17 Cent Ende des Monats wohl bei rund zwei Euro für Diesel und Benzin einpendeln. Konzerne und Markt gingen davon aus, dass dieses Preisniveau nun dauerhaft durchsetzbar sei. Jeder rechne auch damit, dass die Teuerung nach dem Ende des Tankrabatts bestehen bleibe, sagte Rabl. Zugleich erklärte der Sprecher, die Mineralölkonzerne hätten in diesem Jahr so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor - gerade auf dem deutschen Markt.
Vor einer Rücknahme der 12-Uhr-Regelung warnte Rabl. Eher sei eine Verschärfung nötig. "Denn was wir an der Tankstelle brauchen, ist ein ruhiges, berechenbares Klima im Verkaufsraum."
Wirtschaft
Tankstellenverband: Spritpreis pendelt sich bei zwei Euro ein
- dts - 11. Juni 2026
.
Weitere Meldungen
Der britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt soll zum 1. Juli auslaufen. Darauf haben sich die Fraktionen von CDU/CSU und SPD geeinigt, berichtet die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bürger in Deutschland sammeln immer mehr Versichertenjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung. 2025 kamen Versicherte zu Beginn ihrer
MehrTop Meldungen
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Mineralölverband Fuels und Energie hat zugesichert, die Steuersenkung auf Benzin und Diesel bis zum Ende der Laufzeit Ende Juni
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Berlins SPD-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Steffen Krach hat die schwarz-rote Bundesregierung scharf kritisiert. Er glaube nicht an eine
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat eine neue Solidaritätsabgabe auf hohe Einkommen vorgeschlagen. Damit sollen finanzielle
Mehr














