In den zurückliegenden Wintermonaten ist es in den Alpen erneut deutlich zu schneearm geblieben. In den Zentral- und Ostalpen sei es wie schon im vorherigen Winter "ausgesprochen niederschlags- und schneearm" gewesen, teilte der Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch mit. Die Region war demnach mit viel Sonnenschein überdurchschnittlich warm, zugleich aber deutlich zu trocken.
Grund für die Entwicklung waren vor allem anhaltende Hochdrucklagen. Dabei kam es häufig zu einer sogenannten Inversionswetterlage. In den Bergen war es mild und sonnig, während sich in tieferen Lagen Nebel oder Hochnebel hielt und dort teils frostige Temperaturen herrschten. Durch diese Wetterlage fiel insgesamt weniger Niederschlag.
Die durchschnittlichen Schneehöhen in den Alpen im vergangenen Winter zählten demnach zu den fünf niedrigsten seit Beginn der Messungen im Jahr 1991. Das Winterhalbjahr war zwar überdurchschnittlich warm, entscheidend für den Schneemangel in den Hochlagen war jedoch der geringe Niederschlag.
In den Nordalpen war es zudem der zweittrockenste, in den Südalpen sogar der trockenste Winter seit Beginn der Messreihe, wie der DWD gemeinsam mit den nationalen Wetterdiensten Österreichs und der Schweiz in einer Publikation aus der Reihe "Alpenklima" schrieb. Nur im Februar gab es zeitweise mehr Niederschlag als üblich.
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Winterbilanz: Alpen verzeichnen erneut deutlichen Schneemangel
- AFP - 3. Juni 2026, 13:30 Uhr
In den Wintermonaten ist es in den Alpen erneut deutlich zu schneearm geblieben. In den Zentral- und Ostalpen sei es wie schon zuvor 'ausgesprochen niederschlags- und schneearm' gewesen, teilte der Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit.
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