Die Kampfabstimmung um den Parteivorsitz sorgt in der FDP für böses Blut. Der neu gewählte Parteichef Wolfgang Kubicki warnte seine unterlegene Konkurrentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Sonntag davor, die FDP mit ständiger Kritik an der neuen Führung zu spalten und die Erfolgschancen zu minimieren. "Marie-Agnes, Du hast nur 40 Prozent - und jetzt weißt Du, wo der Hammer hängt", sagte Kubicki der "Bild".
Wenn Strack-Zimmermann sich an dem Ergebnis der Kampfabstimmung "ergötzen will, dann bitteschön", sagte Kubicki, fügte aber eine Warnung an seine Rivalin hinzu: "Wenn Du die FDP in die Bedeutungslosigkeit führen willst, dann mach genauso weiter." Kubicki betonte, er hätte am Parteiabend am Samstag gerne mit Strack-Zimmermann angestoßen. Er habe sie aber nicht gesehen.
In der Kampfabstimmung um den FDP-Vorsitz hatte sich Kubicki am Samstag mit knapp 60 Prozent gegen Strack-Zimmermann durchgesetzt, die auf knapp 40 Prozent kam. Nach ihrer Niederlage warnte Strack-Zimmermann den neuen Parteichef vor Alleingängen, ebenfalls in der "Bild"-Zeitung: "Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht", sagte Strack-Zimmermann. "Er muss jetzt verbinden." Sie fügte hinzu: "Wir werden ganz genau schauen, wohin die Partei geht."
Politik
Böses Blut in der FDP: Streit zwischen Kubicki und Strack-Zimmermann geht weiter
- AFP - 31. Mai 2026, 12:24 Uhr
Die Kampfabstimmung um den Parteivorsitz sorgt in der FDP für böses Blut. Der neu gewählte Parteichef Kubicki warnte seine unterlege Konkurrentin Strack-Zimmermann davor, die FDP mit ständiger Kritik zu schwächen.
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