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Chemietank in Kalifornien: Explosionsgefahr nach Angaben der Feuerwehr gebannt

  • AFP - 25. Mai 2026, 19:48 Uhr
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Straßensperrung in Garden Grove wegen Evakuierung
Bild: AFP

Die Gefahr der Explosion eines Chemikalientanks im kalifornischen Garden Grove südöstlich von Los Angeles ist nach Angaben der Feuerwehr gebannt. Nach Angaben der Feuerwehr besteht jedoch weiterhin eine 'Gefahr für die öffentliche Sicherheit'.

Die Gefahr der Explosion eines Chemikalientanks im kalifornischen Garden Grove südöstlich von Los Angeles ist nach Angaben der Feuerwehr gebannt. Die rund 50.000 Evakuierten dürfen jedoch weiterhin nicht nach Hause zurückkehren, sagte TJ McGovern von der Feuerwehr von Orange County am Montag. Nach Angaben der Feuerwehr bestand weiterhin eine "Gefahr für die öffentliche Sicherheit".

Am Donnerstag war festgestellt worden, dass der Chemikalientank undicht ist. Die Feuerwehr warnte in der Folge, es bestehe die Gefahr, dass entweder "bis zu 26.000 Liter hochgefährlicher Chemikalien auf den angrenzenden Parkplatz laufen" oder aber der Behälter explodiere, wobei er vermutlich auch umliegende Tanks in Mitleidenschaft ziehen würde, die ebenfalls Chemikalien oder Kraftstoffe enthalten.

Am Montag sank aber der Druck in dem Tank, was die Gefahr einer Explosion minderte, wie Feuerwehrvertreter mitteilten. Auch sei die Temperatur in dem Tank von 100 Grad Fahrenheit (38 Grad Celsius) auf 93 Grad Fahrenheit (34 Grad Celsius) gefallen.

Der undichte Tank enthält Methacrylsäuremethylester, auch als Methylmethacrylat oder MMA bekannt - eine flüchtige und entzündliche Flüssigkeit, die zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird. Laut der US-Umweltbehörde EPA verursacht die Chemikalie beim Menschen Reizungen der Haut, Augen und Schleimhäute. Außerdem kann sie zu neurologischen und Atemproblemen führen.

Wegen der Gefahren waren rund 50.000 Anwohner aufgefordert worden, ihre Häuser und das Gebiet zu verlassen. Verletzte wurden nicht verzeichnet. Der Eigentümer des Chemikalientanks, das britische Luftfahrtunternehmen GKN Aerospace, bat die Menschen um Entschuldigung "für die anhaltende Beeinträchtigung" ihres Alltags.

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