Der ehemalige venezolanische Minister und Vertraute von Ex-Präsident Nicolás Maduro, Alex Saab, ist Behördenangaben zufolge erneut in die USA ausgewiesen worden. Saab sei am Samstag abgeschoben worden, da er "an der Begehung verschiedener Straftaten in den USA beteiligt war", erklärten die venezolanischen Behörden. Dem in Kolumbien geborenen Geschäftsmann werden Geldwäsche-Aktivitäten vorgeworfen.
Saab besitzt neben der venezolanischen auch die kolumbianische Staatsbürgerschaft. Wegen Geldwäsche-Vorwürfen war er erstmals 2020 während eines Zwischenstopps in Kap Verde festgenommen und anschließend an die USA ausgeliefert worden. Saab soll Maduro und seinen Verbündeten geholfen haben, aus Lebensmittelhilfen für die notleidende Bevölkerung Venezuelas hunderte Millionen Dollar Profite geschlagen und ins Ausland geschafft zu haben.
Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Venezuela und den USA wurde Saab jedoch im Jahr 2023 wieder freigelassen. Daraufhin berief Maduro ihn 2024 als Industrieminister in sein Kabinett.
Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy RodrÃguez entließ Saab Anfang des Jahres aus allen politischen Ämtern. RodrÃguez war nach der Gefangennahme des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte Anfang Januar zur Interims-Staatschefin ernannt worden. Davor war sie Maduros Stellvertreterin.
Unter RodrÃguez hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela in den vergangenen Monaten verbessert.
Brennpunkte
Venezuela weist Ex-Minister und Maduro-Vertrauten Alex Saab erneut in die USA aus
- AFP - 17. Mai 2026, 02:33 Uhr
Der ehemalige venezolanische Minister und Vertraute von Ex-Präsident Nicolás Maduro, Alex Saab, ist erneut in die USA ausgewiesen worden. Saab sei am Samstag wegen Geldwäsche-Vorwürfen abgeschoben worden, erklärten die Behörden.
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