Ein vollbesetzter Passagierjet ist bei der Landung am New Yorker Flughafen Newark offenbar nur knapp einer Katastrophe entgangen: Das Flugzeug mit 231 Insassen an Bord streifte am Sonntag im Landeanflug mit einem Rad einen Lastwagen und einen Laternenpfahl auf einem Highway neben dem Flughafen, wie die US-Flugaufsichtsbehörde FAA berichtete. Die aus Venedig kommende Boeing 767 sei trotz des Zwischenfalls sicher gelandet, hieß es.
Nach ersten Erkenntnissen sei die Maschine der Gesellschaft United Airlines im Anflug auf die Landebahn "mit einem Reifen und der Flugzeugunterseite mit einem Pfahl und einem Sattelschlepper kollidiert", erklärte die FAA. Der umstürzende Laternenpfahl habe daraufhin einen Jeep gerammt, der gerade den Highway befuhr.
Die Flugzeuginsassen kamen den Angaben zufolge mit dem Schrecken davon, der Lkw-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das Flugzeug-Rad sei direkt in die Windschutzscheibe des Lastwagens gekracht, berichtete der Chef des Unternehmens H&S Bakery, Chuck Paterakis. Alle Beteiligten hätten riesiges Glück gehabt: "Es hätte auch ganz anders ausgehen können", sagte Paterakis dem Fernsehsender ABC.
Die Fluggesellschaft United Airlines kündigte eine "gründliche Untersuchung" des Vorfalls an. Die Besatzung der Maschine sei vorläufig außer Dienst gestellt worden.
Brennpunkte
Landender Passagierjet streift Lkw und Laternenmast in den USA
- AFP - 4. Mai 2026, 10:02 Uhr
Ein vollbesetzter Passagierjet ist bei der Landung am New Yorker Flughafen Newark offenbar nur knapp einer Katastrophe entgangen: Das Flugzeug mit 231 Insassen an Bord streifte im Landeanflug mit einem Rad einen Lastwagen und einen Laternenpfahl.
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