Nach der Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump einen Verbleib der US-Armee in der Nähe des Iran bekanntgegeben. "Alle US-Schiffe, Flugzeuge und Armeeangehörigen" würden "im und um den Iran herum stationiert bleiben, bis das erzielte echte Abkommen vollständig eingehalten wird", erklärte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Andernfalls werde "stärker geschossen werden, als es jemals jemand gesehen hat", fügte er hinzu.
Ausgestattet sein sollen die US-Armeeangehörigen Trump zufolge "mit zusätzlicher Munition, Bewaffnung und allem anderen, was angemessen und notwendig ist für die tödliche Verfolgung und Zerstörung eines bereits erheblich geschwächten Feindes".
Trump betonte zugleich, ein Scheitern des Abkommens sei "höchst unwahrscheinlich". "In der Zwischenzeit rüstet sich unsere großartige Armee und ruht sich aus, wobei sie sich tatsächlich auf ihre nächste Eroberung freut. Amerika ist zurück", schrieb Trump.Â
Nach mehr als fünf Wochen Krieg hatten sich die USA und der Iran am Dienstag auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Trump verkündete die Einigung in der Nacht zum Mittwoch MESZ. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus wieder zu öffnen - betonte jedoch, er werde die "Kontrolle" über die für den Welthandel entscheidende Meerenge behalten.
Brennpunkte
Trump: US-Armee bleibt bis Einhaltung des "echten Abkommens" nahe Iran stationiert
- AFP - 9. April 2026, 06:56 Uhr
Nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Iran hat US-Präsident Trump einen Verbleib der US-Armee in der Region bekanntgegeben. Die US-Armeeangehörigen sollten dort stationiert bleiben, bis ein 'echtes Abkommen' umgesetzt werde, erklärte Trump.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Linksfraktionschef Sören Pellmann lehnt eine deutsche Beteiligung bei der Absicherung der Straße von Hormus ab. "Ich halte insbesondere mit
MehrRund zwei Jahre nach der Ermordung eines wohlhabenden Arztes im sächsischen Chemnitz sind die Urteile gegen dessen Witwe und zwei weitere Beschuldigte im Wesentlichen
MehrRund drei Monate nach dem Fund eines menschlichen Schädels in Worms in Rheinland-Pfalz haben Ermittler die Identität des Toten festgestellt. Bei ihm handelte es sich um einen
MehrTop Meldungen
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) fordert Sicherheitsgarantien für Frachtschiffe, bevor die Durchfahrt der Straße von Hormus wieder aufgenommen werden kann. "Die angekündigte
MehrDie Industrieproduktion in Deutschland ist im Februar nahezu stabil geblieben: Sie sank im Vergleich zum Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent, wie das Statistische
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Mehrere Verfassungsschutzbehörden warnen derzeit Firmen, die neu in die Rüstungsindustrie einsteigen wollen, vor drastischen
Mehr












