Aachen (dts Nachrichtenagentur) - Ein staatlicher Tankrabatt würde Haushalte mit hohen Einkommen deutlich stärker entlasten als einkommensschwache Haushalte.
Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Lehrstuhls für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen, die die Forscher am Samstag vorstellten. Demnach würden Haushalte im obersten Einkommenszehntel durchschnittlich etwa 20 Euro im Monat sparen, während die Entlastung im untersten Zehntel nur bei rund sechs Euro läge.
Die Studie zeigt zudem, dass ein solcher Rabatt den Staat etwa 480 Millionen Euro pro Monat kosten würde. Der Gini-Koeffizient, ein Maß für die Einkommensungleichheit, würde durch die Maßnahme lediglich um etwa 0,007 Prozent sinken, teilten die Wissenschaftler mit.
Ein weiterer Effekt wäre, dass der zuvor aufgrund hoher Preise gesunkene Kraftstoffverbrauch im privaten Verkehr wieder ansteigen würde. Ein Tankrabatt schwäche das klimapolitische Preissignal und erreiche bedürftige Haushalte nur begrenzt, so das Fazit der Forscher.
Wirtschaft
Tankrabatt würde laut RWTH-Studie vor allem Gutverdiener entlasten
- dts - 7. März 2026, 11:16 Uhr
.
Weitere Meldungen
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat vor Kündigungen bei der Bahn wegen der zunehmenden Gewalt gewarnt. Eine Umfrage unter ihren Mitgliedern, über die am
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der größte deutsche Reiseveranstalter Tui verzeichnet nach Ausbruch des Krieges in der Golfregion erste Änderungen im Buchungsverhalten der
MehrDas CSU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium hat bekräftigt, dass Ausnahmen vom Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte nicht zulässig sind. Eine Prüfung habe im
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lässt ausdrücklich offen, ob die schwarz-rote Koalition zur Deckung der Haushaltslöcher die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Während der sogenannte Gender Pay Gap für Beschäftigte ohne Tarifvertrag in den letzten zehn Jahren größer geworden ist, ist er bei
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Stefanie Hubig (SPD), hat in der Diskussion um das geplante Heizungsgesetz auch
Mehr














