Mexiko hat den Einsatz von 100.000 Sicherheitskräften bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer im Sommer angekündigt. Weniger als zwei Wochen, nachdem die Tötung des Drogenkartell-Bosses "El Mencho" eine massive Welle der Gewalt ausgelöst hatte, stellte die Regierung am Freitag ihr Sicherheitskonzept für die WM vor. Demnach sollen Polizisten, Soldaten und Angehörige privater Sicherheitsdienste zum Schutz der 13 WM-Spiele in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey eingesetzt werden.
Der Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho", Anführer des mächtigen Drogenkartells Jalisco Nueva Generación, war am 22. Februar bei einem Armeeeinsatz in der Nähe von Guadalajara tödlich verletzt worden. Wütende Bandenmitglieder blockierten daraufhin Straßen in zahlreichen mexikanischen Staaten und setzten Autos und Geschäfte in Brand. Bei dem Einsatz gegen Oseguera und den darauffolgenden Gefechten zwischen Bandenmitgliedern und Sicherheitskräften wurden mindestens 74 Menschen getötet.Â
Mexiko gehört neben den USA und Kanada zu den drei Ausrichter-Ländern der diesjährigen WM. Das sportliche Großereignis findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Mexikos Staatschefin Claudia Sheinbaum hatte nach der Gewaltwelle im Februar beteuert, für Besucher der WM-Spiele in ihrem Land bestehe "kein Risiko". Der Chef des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, äußerte sich mit Blick auf die Ausrichtung der WM-Spiele in Mexiko "sehr beruhigt".
Brennpunkte
Mexiko kündigt Einsatz von 100.000 Sicherheitskräften bei Fußball-WM an
- AFP - 6. März 2026, 17:58 Uhr
Mexiko hat den Einsatz von 100.000 Sicherheitskräften bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer im Sommer angekündigt. Nach der Tötung des Drogenbosses 'El Mencho' vor zwei Wochen hatte eine massive Gewaltwelle das Land erschüttert.
Weitere Meldungen
Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump die Rüstungsindustrie zu einer deutlich höheren Produktion gedrängt. Er schrieb am Freitag nach einem Treffen
MehrDas Weiße Haus hat einen Bericht der "Washington Post" heruntergespielt, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert. Das
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger kritisiert die US-Administration mit deutlichen Worten für einen fehlenden Plan im
MehrTop Meldungen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht sich dafür aus, die Erdgasförderung in Deutschland voranzutreiben. Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten belege die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bezeichnet die Einigung der EU-Staaten auf das europäische Pharmapaket als wichtigen Schritt zur
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz stößt bei den Grünen bisher eigentlich auf starke Ablehnung - nicht aber so beim grünen
Mehr














