Der Öl-Preis ist vor dem Hintergrund der militärischen Eskalation im Nahen Osten weiter gestiegen. Am Freitagnachmittag kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zeitweise fast 89 Dollar - ein Anstieg um mehr als vier Prozent seit Handelsbeginn und der höchste Stand seit April 2024. Die US-Sorte WTI legte um gut 5,5 Prozent auf rund 85,50 Dollar zu.
Zuvor hatten die Behörden im Nordirak einen Angriff auf ein von der US-Firma HKN Energy betriebenes Ölfeld gemeldet. Die Produktion sei daraufhin eingestellt worden, hieß es. Zudem ist die Straße von Hormus weiterhin de facto gesperrt, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports verläuft. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sind in der Lage, die Meerenge teilweise zu umgehen. Aber "selbst mit diesen Umgehungsmöglichkeiten sind etwa 8,7 Millionen Barrel pro Tag blockiert", erklärte Homayoun Falakshahi, Analyst bei Kpler. "Jeder Tag, der ohne Wiederaufnahme der Lieferungen verstreicht, veranlasst den Ölmarkt dazu, das verlorene Angebotsvolumen nach oben zu korrigieren", erklärten Analysten der ING-Bank.
Wirtschaft
Öl-Preis steigt auf höchsten Stand seit fast zwei Jahren
- AFP - 6. März 2026, 14:44 Uhr
Der Öl-Preis ist vor dem Hintergrund der militärischen Eskalation im Nahen Osten weiter gestiegen. Am Freitagnachmittag kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zeitweise fast 89 Dollar - ein Anstieg um mehr als vier Prozent seit Handelsbeginn.
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