Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts weiter steigender Sprit- und Benzinpreise infolge des Iran-Krieges erhöhen auch die Bundesländer den Druck auf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).
"Das Bundeswirtschaftsministerium ist gefragt, das wettbewerbs- und kartellrechtliche Instrumentarium gegen solche Krisengewinne auch einzusetzen", sagte die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Die aktuelle Spritpreisexplosion geht im wahrsten Sinne des Wortes aufs Konto der Konzerne, denn noch verkaufen die Tankstellen ja Benzin, das im Einkauf viel günstiger war."
Für die langfristige Entwicklung sei es entscheidend, dass es schnell zu Klarheit und einer Beruhigung der Lage in der Region rund um den Iran komme. "Leider ist dafür noch nicht wirklich ein strategischer Ansatz erkennbar, vor allem seitens des US-Präsidenten", so Rehlinger.
Wirtschaft
Bundesländer erhöhen Druck auf Reiche wegen Spritpreis-Anstieg
- dts - 5. März 2026, 10:49 Uhr
.
Weitere Meldungen
China hat sich für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4,5 bis fünf Prozent zum Ziel gesetzt - die niedrigste Prognose seit Jahrzehnten. Zugleich kündigte Peking am
MehrDie Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sören Pellmann, spricht sich für eine Neuauflage des 9-Euro-Tickets als Reaktion auf
MehrTop Meldungen
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2025 erneut einen Bilanzverlust ausgewiesen. Dieser lag bei 8,6 Milliarden Euro, teilte
MehrKöln (dts Nachrichtenagentur) - Steigende Ölpreise infolge des Iran-Kriegs könnten das deutsche Wirtschaftswachstum deutlich bremsen. Bei einem Ölpreis von 150 US-Dollar pro
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Eine Blockade des Schiffsverkehrs wirkt neben den ausbleibenden Lieferungen von Öl, Gas und anderen Grundstoffen indirekt über die weltweiten
Mehr














