Bei einem internationalen Einsatz gegen sexuellen Kindesmissbrauch sind in Mittelamerika 60 Verdächtige festgenommen worden. Zudem seien bei dem Einsatz 65 minderjährige Opfer identifiziert und in Sicherheit gebracht worden, teilte die internationale Polizeiorganisation Interpol am Donnerstag mit. Die meisten Opfer waren demnach zwischen fünf und 13 Jahre alt, 80 Prozent von ihnen waren Mädchen.
Unter den Festgenommenen ist laut Interpol eine Mutter, die ihre eigenen Kinder missbraucht haben soll. Auch die übrigen mutmaßlichen Täter hätten ein "mehr oder weniger enges Verhältnis zu ihren Opfern gehabt", etwa als Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn oder Betreuer. Einige Verdächtige hätten ihre Opfer zudem über das Internet kontaktiert.
In Costa Rica etwa habe sich einer der Festgenommenen als  Influencer ausgegeben, um mit seinem Opfer in Kontakt zu treten. Anschließend habe es dieses sexuell erpresst und die Familie des Opfers bedroht.
Der Einsatz zwischen Februar 2025 und Januar 2026 umfasste nach Angaben von Interpol neun Länder, darunter die Dominikanische Republik, Mexiko, Nicaragua und Panama.
kol/gt
   Â
Brennpunkte
Interpol meldet 60 Festnahmen wegen Kindesmissbrauchs in Mittelamerika
- AFP - 5. März 2026, 11:29 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Innenminister von fünf EU-Staaten haben sich am Donnerstag am Rande des Rates der EU-Innenminister in Brüssel auf den Bau von Asylzentren,
MehrIn Hamburg hat am Donnerstag der Prozess gegen acht teils noch minderjährige mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer einer rechtsextremen Zelle wegen Anschlägen und
MehrÄrzte können sich für eine privat bezahlte Therapie nicht einfach eine Gebührenziffer ausdenken. Die gesetzliche Krankenkasse muss dann keine Kosten erstatten, wie das
MehrTop Meldungen
Die Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sören Pellmann, spricht sich für eine Neuauflage des 9-Euro-Tickets als Reaktion auf
MehrFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2025 erneut einen Bilanzverlust ausgewiesen. Dieser lag bei 8,6 Milliarden Euro, teilte
Mehr














