Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) rechnet nicht damit, dass das Zollurteil des Supreme Courts den Handelskonflikt mit den USA dauerhaft entspannt.
"Trotz des Urteils gibt es weiterhin branchenspezifische Zölle in zentralen Sektoren wie Auto und Stahl. Und Trump hat bereits neue Zölle angekündigt. Daher bleibt die Unsicherheit groß", sagte Klingbeil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Finanzminister ergänzte, dass die Zölle der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks schadeten, am meisten den US-Bürgern, die den höchsten Preis dafür zahlen müssten.
"Unsere Antwort bleibt: Wir bauen weltweit neue Handelsbeziehungen auf, schließen Freihandelsabkommen, schützen unsere Industrie und stärken die Unabhängigkeit und Souveränität Europas", sagte Klingbeil. Er sehe die Europäische Union in dem Konflikt auf einem guten Weg. "Als Trump in der Grönland-Frage mit Zöllen gedroht hat, waren wir Europäer so klar und geschlossen, dass der US-Präsident eingeknickt ist. Diese Haltung brauchen wir weiterhin. Ich will, dass wir Europa so stark machen, dass uns niemand erpressen kann", sagte Klingbeil der FAZ.
Wirtschaft
Klingbeil sieht kein Ende des Zollstreits mit Trump
- dts - 21. Februar 2026, 13:16 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat seit ihrem Amtsantritt im Mai lediglich zwei Vor-Ort-Termine bei Unternehmen wahrgenommen, um
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Wirtschaftswissenschaftlerin Ulrike Malmendier droht aus dem Sachverständigenrat, auch "Wirtschaftsweise" genannt, auszuscheiden.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die oberste Wirtschaftsweise Monika Schnitzer wirft der Bundesregierung fehlenden Reformwillen vor. "Die Bundesregierung läuft immer wieder
MehrTop Meldungen
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Bettina Orlopp, hat die Eigenständigkeit der Bank bekräftigt. Mit Blick auf den
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die deutsche Autoindustrie erwartet, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner anstehenden China-Reise Marktliberalisierungen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine müssen Haushalte für Energie noch immer etwa 21 Prozent mehr ausgeben als
Mehr














