Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen will bis zum Sommer eine Entscheidung über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten Europäische Union treffen. "Ich würde eine gesamteuropäische Lösung bevorzugen", sagte die für Digitales zuständige Virkkunen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir sammeln gerade Daten, sprechen mit Experten, analysieren Studien." Dann werde die Kommission entscheiden.
Damit sei keine Vorentscheidung gefallen, sagte Virkkunen. "Wir müssen auch berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle sind." Das Schwierige sei, das richtige Alter zu finden, von dem die Nutzung sozialer Medien kein Problem mehr ist. "Ist es 13, 14 oder 16?"
Seit Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren verhängt hat, ziehen immer mehr EU-Staaten nach. Neben Spanien und Frankreich plant etwa Österreich ein solches Verbot. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.
Technologie
EU-Kommissionsvize offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche
- dts - 13. Februar 2026, 15:30 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) befürwortet die Diskussion um Altersgrenzen für Soziale Medien. Der "Rheinischen Post" (Sonntag)
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die Debatte um Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien begrüßt und strengere Regeln noch
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat vor den Auswirkungen von sogenannter "Künstlicher Intelligenz" auf den deutschen Arbeitsmarkt
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich entschieden gegen den Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank. "Die Commerzbank ist eine
MehrDie Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern Beschäftigte in kommunalen Nahverkehrsunternehmen zum Streik auf. Betroffen sind Bayern, das Saarland,
MehrBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt einen Preisdeckel als Reaktion auf steigenden Gas- und Spritpreise ab. Staatliche Eingriffe in den Gas- oder Strommarkt
Mehr














