Nach Ansicht von Schauspielerin Sandra Hüller sind bei Männerdarstellungen deutlich weniger Gefühle nötig. An Männerrollen finde sie interessant, "dass man so wenig Emotionen produzieren muss", sagte die 47-Jährige Darstellerin der Wochenzeitung "Zeit".
"Man kann sich alles ganz genau angucken. Und irgendwann sagt man dann mal einen klugen Satz. Während die Frau daneben sich die Haare raufen und großes dramatisches Theater spielen muss", ergänzte die unter anderem bereits mehrfach für den Oscar nominierte Hüller in der "Zeit" laut Vorabmeldung vom Donnerstag.
In ihrem neuen Film "Rose" spielt Hüller eine Frau, die sich während des Dreißigjährigen Kriegs im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Dieser läuft im Wettbewerb der am Donnerstag in Berlin beginnenden Berlinale.
Der Film verteidige auch etwas, betonte Hüller mit Blick auf dessen Handlung und die Titelheldin: "Unsere Freiheiten sind hart erkämpft. Und gerade versucht man wieder verstärkt, uns weiszumachen, dass sie gegen den göttlichen Willen verstoßen. Man muss sich wehren, auch gegen mikropatriarchale Gesten."
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Schauspielerin Sandra Hüller: Bei Männerrollen deutlich weniger Emotionen nötig
- AFP - 12. Februar 2026, 16:39 Uhr
Nach Ansicht von Schauspielerin Sandra Hüller sind bei Männerdarstellungen deutlich weniger Gefühle im Spiel. An Männerrollen finde sie interessant, 'dass man so wenig Emotionen produzieren muss', sagte die 47-jährige Darstellerin der 'Zeit'.
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