Wegen eines Brandes im Luxus-Skiort Courchevel in den französischen Alpen sind zwei Fünf-Sterne-Hotels evakuiert worden. Mehr als 260 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Gendarmerie am Mittwoch mitteilte. Verletzte habe es zunächst nicht gegeben.Â
Bei den betroffenen Luxushotels handelt es sich um mehrstöckige, verschachtelte Holz-Chalets. Der Brand war am Dienstagabend im Hotel Les Grandes Alpes ausgebrochen. Im Internet verbreiteten sich Videos, die große Flammen und Rauchwolken unter den Dächern zeigen. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Die betroffenen Gäste wurden in anderen Hotels untergebracht.Â
Die Löscharbeiten waren am Mittwochvormittag noch im Gange. Etwa 60 Feuerwehrleute mit 50 Fahrzeugen waren vor Ort. "Der Einsatz ist heikel: Das Dach ist schwer zugänglich", sagte Feuerwehrsprecher Fabrice Terrien dem Sender LCI.
Der Vorfall ruft Erinnerungen an die Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana wach. Dort war es in der Silvesternacht zu einem Brand gekommen, bei der 40 Menschen ums Leben kamen, die Hälfte davon Minderjährige. Die Ermittler vermuten, dass die Katastrophe durch Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die zu nahe an die mit Schaumstoff verkleidete Decke gehalten wurden.Â
Brennpunkte
Brand in Luxus-Skiort Courchevel: 260 Menschen aus Hotels evakuiert
- AFP - 28. Januar 2026, 10:28 Uhr
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