Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich einer Umfrage zufolge im Januar verbessert, ein deutlicher Aufwärtstrend zeichnet sich aber weiterhin nicht ab. Wie das Münchener Ifo-Institut am Dienstag mitteilte, legten die Exporterwartungen der Unternehmen auf einen Wert von minus 1,2 Punkten zu, nach minus 3,0 Zählern im Dezember.
"Auch wenn die Unternehmen weniger skeptisch bezüglich ihrer Auslandsgeschäfte sind, bleibt die Unsicherheit hoch", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Für das erste Quartal 2026 fehlten "klare Signale für einen Aufwärtstrend".
Dem Wirtschaftsforschungsinstitut zufolge blicken die Automobilbranche und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen derzeit "etwas zuversichtlicher" auf das Auslandsgeschäft und planen mit wachsenden Exporten. In der Metallerzeugung und -bearbeitung gehe der jahrelang anhaltende Pessimismus gar "spürbar" zurück - hier stiegen die Exporterwartungen auf den höchsten Wert seit Februar 2022
Allerdings hielten sich positive und negative Einschätzungen "derzeit die Waage", führte das Ifo weiter aus. In der Getränkeindustrie erwarten die Unternehmen demnach "ein stabiles, expansives Exportumfeld" - die Hersteller von Bekleidung und Nahrungsmitteln sowie die Druckindustrie rechnen hingegen weiterhin mit rückläufigen Exporten.Â
Wirtschaft
Blick auf Auslandsgeschäft "etwas zuversichtlicher": Exporterwartungen steigen
- AFP - 27. Januar 2026, 10:04 Uhr
Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich einer Umfrage zufolge im Januar verbessert, ein deutlicher Aufwärtstrend zeichnet sich aber weiterhin nicht ab.
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