In Celle hat am Montag der Prozess gegen einen mutmaßlichen ehemaligen Hisbollah-Funktionär begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 51 Jahre alten Angeklagten vor, dass er sich in der Öffentlichkeitsarbeit der proiranischen Miliz engagiert habe. Spätestens 2008 soll er sich der Hisbollah angeschlossen und Ausbildungskurse im Libanon besucht haben.Â
Dann soll er bis 2019 als sogenannter Auslandsfunktionär für die Miliz gearbeitet haben. So habe er einflussreiche Positionen in einem Moscheeverein und einer Arabischschule in der Region Hannover innegehabt. Hochrangigen Hisbollah-Mitgliedern soll er regelmäßig über Veranstaltungen berichtet und außerdem Berichte für die Internetseite eines Hisbollah-Senders verfasst haben. Wegen interner Konflikte habe er sich von der Gruppe abgewandt.
Vorgeworfen wird ihm nun die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Der Mann war Ende 2024 festgenommen worden. Das Gericht setzte zunächst 14 Verhandlungstermine bis Ende April an.
Brennpunkte
Prozess gegen mutmaßlichen früheren Hisbollah-Funktionär in Celle begonnen
- AFP - 26. Januar 2026, 11:37 Uhr
In Celle hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen ehemaligen Hisbollah-Funktionär begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 51 Jahre alten Angeklagten vor, dass er sich in der Öffentlichkeitsarbeit der proiranischen Miliz engagiert habe.
Weitere Meldungen
Gut fünf Jahre nach der Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen jungen Islamisten hat am Montag in Paris der Berufungsprozess gegen zwei Freunde des
MehrIm Fall eines weltweit agierenden Betrugsnetzwerks sind in Bayern zwei weitere Männer angeklagt worden. Der 51-Jährige und der 41-Jährige waren im April von Israel nach
MehrNachdem Unbekannte am Wochenende eine Autobahn in Bremen mit einem quergestellten Lkw-Anhänger blockierten, berichtete die Polizei nun von zwei weiteren ähnlichen Vorfällen.
MehrTop Meldungen
Zum Jahresbeginn ist die Stimmung der Unternehmen in Deutschland laut Umfrage des Ifo-Instituts unter dem Strich unverändert geblieben. Der von dem Münchener Institut ermittelte
MehrDie EU hat ein Importverbot für russisches Gas ab 2027 beschlossen. Die Europaminister der 27 Mitgliedstaaten gaben am Montag in Brüssel final grünes Licht für den Plan, nach
MehrBeim Nordseegipfel in Hamburg soll es vornehmlich um Fragen der Energieproduktion und -versorgung Europas gehen, doch das Thema Sicherheit rückt mehr und mehr in den Vordergrund.
Mehr













