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Mindestens neun Kinder bei heftigen Stürmen und Regen in Afghanistan gestorben

  • AFP - 22. Januar 2026, 12:12 Uhr
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Schnee in Afghanistan
Bild: AFP

Bei heftigen Stürmen und einem durch Regen ausgelösten Erdrutsch sind in Afghanistan mindestens neun Kinder ums Leben gekommen. In der Provinz Kandahar im Süden Afghanistans stürzte das Dach eines Wohnhauses ein, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Bei heftigen Stürmen und einem durch Regen ausgelösten Erdrutsch sind in Afghanistan mindestens neun Kinder ums Leben gekommen. In der südlichen Provinz Kandahar stürzte in der Nacht zum Donnerstag durch einen Sturm mit starken Regenfällen das Dach eines Wohnhauses ein, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Sechs Kinder starben den Angaben zufolge dabei. 

In der östlichen Provinz Nuristan kamen bei einem durch Regen ausgelösten Erdrutsch zwei zehnjährige Mädchen und ein Jugendlicher ums Leben, wie ein Sprecher der Provinzregierung, Fraidun Samim, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Zwei weitere Menschen, eine Frau und ein Kind, wurden demnach verletzt. 

In anderen Regionen führten starke Schneefälle zu zahlreichen Verkehrsunfällen. In der Provinz Ghasni im Osten Afghanistans fielen innerhalb von 24 Stunden rund 80 Zentimeter Neuschnee, wie ein AFP-Korrespondent berichtete.

In Afghanistan kommt es regelmäßig zu tödlichen Überschwemmungen und Erdrutschen. Insbesondere Ortschaften in abgelegenen Regionen mit einer schwachen Infrastruktur leiden unter den Folgen extremen Wetters.

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