Davos (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Donald Trump hat zusammen mit Vertretern der weiteren Mitglieder die Charta des "Board of Peace" unterzeichnet und seinen umstrittenen Friedensrat damit offiziell gegründet.
Trump sagte bei der Zeremonie am Donnerstag in Davos, dass die Welt eine Region sei und dass das "Board of Peace" Jahrzehnte des Blutvergießens beenden und "ewigen Frieden" schaffen werde. Er deutete zudem an, dass eine Zusammenarbeit zwischen dem Friedensrat und den Vereinten Nationen angestrebt werde, um in Krisengebieten wie Gaza erfolgreich zu sein. Trump behauptete weiter, dass die USA mehr Entwicklungshilfe als je zuvor für den Gazastreifen ermöglicht hätten, obwohl seine Regierung die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit weltweit massiv reduziert hatte.
Das "Board of Peace" sollte ursprünglich eine Übergangsregierung im Gazastreifen beaufsichtigen, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass das Mandat des Rats erweitert werden könnte, um sich globalen Krisen und Konflikten zu widmen. Kritiker vermuten, dass Trump eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen schaffen möchte. Zu den Staaten, die Teil des "Board of Peace" sind, gehören unter anderem Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Indonesien, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Pakistan, Paraguay, Katar, Saudi-Arabien, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Usbekistan und die Mongolei. Aus der EU sind lediglich Ungarn und Bulgarien beteiligt. Viele andere Staaten wie Deutschland und Großbritannien reagierten dagegen zurückhaltend auf die Einladung.
Lifestyle
Trumps Friedensrat offiziell gegründet
- dts - 22. Januar 2026, 11:54 Uhr
.
Weitere Meldungen
Mit einem Festakt im Gewandhaus wird am Mittwoch (19.00 Uhr) die Leipziger Buchmesse eröffnet. Bei der Veranstaltung wird traditionell der Leipziger Buchpreis zur Europäischen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Zentralrat der Juden kritisiert den jüngst gefassten Beschluss gegen "den heute real existierenden Zionismus" der niedersächsischen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Zum zehnten Todestag des FDP-Politikers Guido Westerwelle würdigt Ex-FDP-Chef Christian Lindner dessen Vermächtnis. "Guido Westerwelle hat
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung hat sich DGB-Chefin Yasmin Fahimi gegen Beitragserhöhungen und das Streichen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um einen Vorschlag des Instituts der Deutschen Wirtschaft (DIW) für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesnetzagentur sieht den Gaspreis-Anstieg mit Sorge. "Die Preissprünge nach Ausbruch des Krieges sind heftig", sagte Klaus Müller,
Mehr














