In den USA verharrt die Inflation auf höherem Niveau als von der Zentralbank Fed empfohlen. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise auf das Jahr hochgerechnet um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Die Fed strebt eine Rate von 2,0 Prozent an. Im Vergleich zum November stieg der Consumer Price Index (CPI) um 0,3 Prozentpunkte an.
Zum Jahresende mussten US-Bürgerinnen und -Bürger vor allem für Erdgas (10,8 Prozent), Strom (6,7 Prozent) und Lebensmittel (3,1 Prozent) überdurchschnittlich mehr zahlen. Treibstoff, Heizöl und Gebrauchtwagen verteuerten sich dagegen nicht so stark. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Treibstoff lag wie schon im November bei 2,6 Prozent.
US-Präsident Donald Trump begrüßte die nach seinen Angaben "niedrige" Inflation. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass Fed-Chef Jerome Powell "die Zinssätze deutlich senken" sollte, erklärte der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social. Trump übt seit seinem erneuten Amtsantritt vor knapp einem Jahr massiven Druck auf Powell und die Fed aus, den Leitzins zu senken.
Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA derzeit im Zentrum der politischen Debatte. Hintergrund sind eine Reihe von Wahlsiegen der Demokratischen Partei gegen Trumps Republikaner.
Mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress im November hatte Trump seine Zoll- und Wirtschaftspolitik vor dem Jahreswechsel verteidigt. Er stellte einen Wirtschaftsboom und "rapide" fallende Preise für Benzin und Lebensmittel in Aussicht.
Wirtschaft
US-Inflation verharrt im Dezember bei 2,7 Prozent
- AFP - 14. Januar 2026, 00:06 Uhr
In den USA verharrt die Inflation auf höherem Niveau als von der Zentralbank Fed empfohlen. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise auf das Jahr hochgerechnet um 2,7 Prozent. US-Präsident Donald Trump sprach von einer 'niedrigen' Inflation.
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