Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie erwartet von der Bundesregierung bei der Entwicklung eines neuen Textilgesetzes eine Zusammenarbeit mit den deutschen Herstellern.
Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes, Uwe Mazura, der "Rheinischen Post" (Dienstag) und bezog sich dabei auf die Pläne von Umweltminister Carsten Schneider (SPD). Dieser will künftig die Hersteller von Fast-Fashion-Kleidung an den Entsorgungskosten beteiligen.
"Deutsche Qualitätshersteller und Modemarken pauschal für diese Abfallströme in Haftung zu nehmen, wäre ein Irrwitz", sagte Mazura. "Wenn Hersteller zur Kasse gebeten werden sollen, dann müssen sie auch mitbestimmen, wie die sogenannte Erweiterte Herstellerverantwortung umgesetzt wird." Deswegen freue sich der Verband auf den Dialog mit dem Umweltminister. "Unsere Unternehmen haben nämlich das Wissen, das Know-how und die Fähigkeiten, nachhaltig und in Kreisläufen zu denken und zu handeln", sagte Mazura. "Hier muss die Bundesregierung ihrer eigenen Industrie den Rücken stärken, anstatt dem textilen Mittelstand immer neue Hürden in den Weg zu stellen und neue Kosten zu produzieren."
Wirtschaft
Modeindustrie will bei Textilgesetz beteiligt werden
- dts - 13. Januar 2026
.
Weitere Meldungen
Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) - Paramount hat mit den Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten, die gegen dessen Übernahme von Warner Bros. Discovery geklagt hatten,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Für den Chef des TGV-Herstellers Alstom, Martin Sion, erlebt die Eisenbahn mit der Digitalisierung gerade ihre vierte Revolution nach ihrer
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende Wirtschaftsforschungsinstitute heben ihre Konjunkturprognose deutlich an. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird demnach im
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Präsidenten von BDA und BDI, Rainer Dulger und Peter Leibinger, haben die Bundesregierung ungeachtet innerparteilicher Auseinandersetzungen
MehrMit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche
MehrDer flächendeckende Einbau von intelligenten Stromzählern kommt langsam in Fahrt. Zum Stichtag 30. Juni waren in Deutschland knapp 3,2 Millionen sogenannte Smartmeter eingebaut
Mehr














