Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Gründerin und Geschäftsführerin der Organisation "Hate Aid", Anna-Lena von Hodenberg, wirft den USA "eine Form von Gleichschaltung" der öffentlichen Meinung vor.
"Die US-Regierung braucht die Tech-Konzerne, um auch ihre Propaganda ungefiltert auf diesen Plattformen weiterzutragen", sagte sie der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagsausgabe). "Da geht es um viel Desinformation und digitale Gewalt. Das ist ein unheiliger Pakt zwischen der US-Regierung und den Tech-Konzernen. Am Ende läuft das meines Erachtens auf eine Form von Gleichschaltung hinaus."
Kurz vor Weihnachten waren von Hodenberg und ihre Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon von den USA mit einer Einreisesperre belegt worden. "Wir kennen solche Drohgebärden aus unserer Arbeit. Es werden immer Menschen angegriffen und nicht Institutionen", sagte von Hodenberg.
"Aber eigentlich geht es ja um das, wofür wir stehen, nämlich das Digitale-Dienste-Gesetz durchzusetzen. Anfang Dezember hat die EU-Kommission zum ersten Mal eine Strafe nach dem Gesetz gegen Elon Musks Plattform X verhängt. Darauf hat die US-Regierung jetzt mit einer repressiven Maßnahme reagiert", erklärte die "Hate Aid"-Gründerin. "Wir dürfen unseren Rechtsstaat und die Gesetze nicht über Bord werfen, nur weil ein US-Präsident uns droht."
Technologie
"Hate Aid" wirft USA nach Sanktionen "Form der Gleichschaltung" vor
- dts - 8. Januar 2026, 18:41 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag beim Neujahrsempfang im Schloss Bellevue das ehrenamtliche Engagement von Bürgern
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Vier Wochen nach dem Start des "Einfach machen"-Portals der Bundesregierung sind mehr als 12.400 Meldungen von Bürgern und Unternehmen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Berliner Stromnetz hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries
MehrTop Meldungen
Berlin/Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen als "Meilenstein in der europäischen Handelspolitik"
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Vertreter der 27 EU-Länder sollen in Brüssel vorläufig den Weg für das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien,
MehrNach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hat der Rat der EU-Länder dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zugestimmt. Die
Mehr














