Vor dem kommende Woche in Kraft tretenden Verbot von Onlineplattformen für Kinder und Jugendliche hat die Facebook- und Instagram-Mutter Meta damit begonnen, Nutzer unter 16 Jahren von der Plattform auszuschließen. "Wir arbeiten intensiv daran, alle Nutzer, von denen wir wissen, dass sie jünger als 16 Jahre sind, bis zum 10. Dezember zu entfernen", sagte ein Meta-Sprecher am Donnerstag. "Die Einhaltung der Gesetze wird jedoch ein fortlaufender und vielschichtiger Prozess sein."
Der Meta-Sprecher sagte weiter, dass junge Nutzer ihre Historie speichern könnten. "Bevor Sie 16 werden, werden wir Sie darüber informieren, dass Sie bald wieder Zugang zu diesen Plattformen erhalten und Ihre Inhalte genau so wiederhergestellt werden, wie Sie sie hinterlassen haben", fuhr der Sprecher fort.
Das Social-Media-Verbot für Minderjährige in Australien tritt am Mittwoch kommender Woche in Kraft. Die Unternehmen werden durch das Gesetz verpflichtet, die Konten von Nutzerinnen und Nutzern unter 16 Jahren zu entfernen. Bei Verstoß droht ihnen eine Strafe in Höhe von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (etwa 27,8 Millionen Euro). Bislang ist allerdings offen, wie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben kontrolliert werden soll.
Australien ist mit dem scharf formulierten Gesetz ein weltweiter Vorreiter. Es wird erwartet, dass Hunderttausende von Jugendlichen von dem Verbot betroffen sein werden. Allein Instagram soll etwa 350.000 australische Nutzer im Alter von 13 bis 15 Jahren haben.
Betroffen sind neben Facebook und Instagram etwa auch Snapchat und Tiktok. Die Messengerdienste Whatsapp und Discord sowie die Spieleplattform Roblox sind bisher ausgenommen.
Technologie
Facebook- und Instagram-Mutter Meta startet mit Ausschluss von Nutzern unter 16 in Australien
- AFP - 4. Dezember 2025, 03:06 Uhr
Vor dem kommende Woche in Kraft tretenden Verbot von Onlineplattformen für Kinder und Jugendliche hat die Facebook- und Instagram-Mutter Meta damit begonnen, Nutzer unter 16 Jahren von der Plattform auszuschließen.
Weitere Meldungen
Der umstrittene Chatbot Grok von US-Milliardär Elon Musk hat nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation rund drei Millionen KI-Bilder von Frauen und Mädchen im Bikini und in
MehrNach einem dramatischen Kursturz ist der Handel mit Aktien des französischen Videospielriesen Ubisoft am Donnerstag zeitweilig ausgesetzt worden. Die Aktie verlor an der Pariser
MehrDie Aktie des US-Streamingdiensts Netflix ist angesichts stagnierender Quartalsgewinne um mehr als fünf Prozent gefallen. Wie das Unternehmen aus Kalifornien am Dienstag
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2025 sind die Kapitalzuflüsse nach Deutschland erstmals seit 2003 wieder größer gewesen als die Kapitalabflüsse. Das geht aus einer
MehrDie Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) laufen nach Angaben des Unternehmens "weiter sachlich und konstruktiv".
MehrRatingen (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist 2025 weiter nach oben gegangen. Laut einer Analyse des auf solche Versteigerungen spezialisierten
Mehr














