London (dts Nachrichtenagentur) - Sicherheitsexperte Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King`s College in London, warnt vor den Auswirkungen iranischer Spionage im Fall der Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg und sieht für deren Wahl mehrere Gründe. "Iran ist einer der Staaten, die in Deutschland am meisten spionieren - neben China und Russland", sagte Neumann dem "Tagesspiegel".
"Dazu kommt, dass die Berliner Justizsenatorin selbst iranischer Abstammung ist und zuvor eine wichtige Rolle im Bundesamt für Verfassungsschutz gespielt hat und jetzt als nächste Präsidentin im Gespräch ist." Die iranische Diaspora sei immer schon im Visier des iranischen Geheimdienstes gewesen, so Neumann.
"Der Fall zeigt auch, wie Landesbehörden mit Cybersicherheit umgehen", sagte der Sicherheitsexperte. "Er ist eine Erinnerung, das Thema ernster zu nehmen, denn so etwas kann durchaus gefährlich werden." Die iranischen Revolutionsgarden seien im Ausland sehr aktiv. "Allein in Europa wurden im vergangenen Jahr zehn Anschlagsversuche gezählt, auch in Deutschland. Das geht nicht nur gegen Dissidenten, sondern auch gegen die jüdische Community", so Neumann.
Technologie
Sicherheitsexperte sieht Gefahr durch iranische Spionage
- dts - 20. August 2025, 10:28 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - 61 Prozent der Haushalte ohne Glasfaservertrag haben aktuell kein Interesse an dieser Form der Internetversorgung. Das geht aus einer
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Trotz gesetzlicher Vorgaben für erneuerbare Energien planen Betreiber von Rechenzentren eigene Gaskraftwerke. Wie das "Handelsblatt" berichtet,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesinnenministerium hat sich offen für eine Pflicht zur Identitätsfeststellung im Netz gezeigt. "Die Forderung nach einer
MehrTop Meldungen
Köln (dts Nachrichtenagentur) - Nur vier Prozent der deutschen Betriebe planen, in den nächsten fünf Jahren neue Mitarbeiterwohnungen anzubieten. Das geht aus einer Studie des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht aus. Bundesfinanzminister Lars
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts explodierender Benzinpreise infolge von Iran-Krieg und Öl-Krise steigen viele Urlauber zu Ostern auf die Schiene um. Die Deutsche
Mehr














