Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesländer drängen darauf, dass Bahnkunden bei fehlendem WLAN oder geschlossenem Bordbistro in den Zügen künftig entschädigt werden.
"Fahrgäste sollen darauf vertrauen können, dass beispielsweise bei längeren Fahrten im Fernverkehr ein ausreichendes Verpflegungsangebot im Zug besteht", heißt es in einem Beschluss der Verbraucherminister, über den die "Rheinische Post" in ihrer Freitagausgabe berichtet.
Auch spielten "die Verfügbarkeit von WLAN und ausreichende Kapazitäten für die Mitnahme von Kinderwägen sowie Fahrrädern eine wichtige Rolle". Der Bund müsse daher "die Einführung gesetzlicher Ansprüche" prüfen für den Fall, "dass Nebenleistungen, die von den Reisenden berechtigterweise erwartet werden können", nicht erbracht würden. Es bestehe "Verbesserungsbedarf in Bezug auf Neben- und Serviceleistungen bei der Beförderung", so die Länder.
Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßte den Vorstoß. Eine Fahrpreisminderung sei "in Betracht zu ziehen", sagte der Vorsitzende Detlef Neuß der "Rheinischen Post". Die Verkehrsexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Victoria Broßart, erklärte, die Deutsche Bahn werbe für bestimmte Leistungen, daher wäre es denkbar, "bei Nichterbringung dieser den Fahrgästen entgegenzukommen".
Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, sagte der Zeitung: "Wenn es hier zu Einschränkungen kommt, müssen die Fahrgäste selbstverständlich von einer Teilerstattung des Fahrpreises Gebrauch machen können."
Technologie
Länder drängen auf mehr Entschädigungen für Bahnkunden
- dts - 11. Juli 2025, 06:55 Uhr
.
Weitere Meldungen
Sunnyvale (dts Nachrichtenagentur) - Linkedin-Chef Ryan Roslansky warnt vor den Risiken KI-generierter Inhalte in sozialen Netzwerken. "Wenn Sie einfach nur auf einen Knopf
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Mehr als jede zweite Frau in Deutschland fühlt sich im Umgang mit Männern nicht immer respektiert. Wie eine von RTL und ntv in Auftrag gegebene
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - 61 Prozent der Haushalte ohne Glasfaservertrag haben aktuell kein Interesse an dieser Form der Internetversorgung. Das geht aus einer
MehrTop Meldungen
Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für 2026 angesichts der durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Energiepreise mehr als halbiert. Sie
MehrStrom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen hat im ersten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge 53 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Im Vergleich zum
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr mehr als halbiert. Die Erwartungen
Mehr














