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Bike+Ride-Plätze im Test - Wo das Fahrrad sicher und trocken wartet

  • Holger Holzer/SP-X - 11. Oktober 2024, 15:16 Uhr
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Dach und massiver Stahbügel zum Anschließen - so sehen gute Park-and-Ride-Stationen aus Foto: ADAC/Theo Klein

Wer einen Teil seines Arbeitswegs mit dem Fahrrad zurücklegt, nutzt gerne Bike+Ride-Stellplätze. Nicht alle sind gut.

Viele Bike+Ride-Anlagen in Deutschland können überzeugen. Bei einem Test von 80 der Parkstationen für Fahrradpendler hat der ADAC aber auch Mängel gefunden. So fehlen mancherorts Dächer und Anschließmöglichkeiten für den Rahmen.

Insgesamt erreichten 14 Stationen ein „sehr gut“, 42 weitere erhielten die Note „gut“. Lediglich fünf Anlagen fielen durch. Zu den Testsieger zählten die Standorte Alfter-Impekoven bei Köln, Korntal und Renningen bei Stuttgart, Sarstedt bei Hannover und im Bremer Vorort Ritterhude. Die schlechtesten Bewertungen erhielten Anlagen in Weilerswist bei Köln, Calw bei Stuttgart sowie die Leipziger Vororte Brehna, Gräfenhainichen und Großlehna. An den drei letztgenannten Bahnhöfen existieren entweder nur Vorderradhalter oder es gibt gar keine Bike+Ride-Ausstattung.

Bewertet wurden jeweils Lage, Ausstattung, freie Kapazitäten und das Vorhandensein von zusätzlichen Extras wie Schließfächern oder Ladestationen für E-Bikes. Besonders gut schnitten die überprüften Stationen in der Kategorie „Lage“ ab, auch die Kapazität konnte in der Regel überzeugen. Der Großteil hatte zum Zeitpunkt des Tests an Werktagen im Frühjahr noch mindestens 20 Prozent freie Stellplätze, oftmals sogar deutlich mehr.

Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei der Ausstattung. Jeder vierte Stellplatz war nicht überdacht, Lademöglichkeiten für E-Bikes oder Schließfächer sind die absolute Ausnahme. Auch abschließbare Anlagen wie Fahrradgaragen oder -boxen waren an der Hälfte der untersuchten Bahnhöfe nicht vorhanden. Wenn doch, dann waren sie häufig ausgelastet.

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