Brennpunkte

Mindestens 17 Tote bei Busunglück auf den Philippinen

  • AFP - 6. Dezember 2023, 05:52 Uhr
Bild vergrößern: Mindestens 17 Tote bei Busunglück auf den Philippinen
Verunglückter Bus auf den Philippinen
Bild: AFP

Bei einem Busunglück auf den Philippinen sind 17 Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Der Bus sei nahe der Gemeinde Hamtic an einem 'unfallträchtigen' Straßenabschnitt einen Hang hinabgestürzt, erklärte der Leiter des Katastrophenschutzes.

Bei einem Busunglück auf den Philippinen sind mindestens 17 Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Der Bus sei nahe der Gemeinde Hamtic an einem "unfallträchtigen" Straßenabschnitt einen Hang hinabgestürzt, erklärte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde der Provinz Antique, Roderick Train, am Mittwoch. Sieben Menschen seien schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Train zufolge war der Bus "von weit oben" abgestürzt, was zu der hohen Anzahl an Opfern führte. "Laut den Zeugenberichten war es ein mechanisches Versagen", sagte er. "Der Fahrer hat die Kontrolle verloren, möglicherweise, weil die Bremsen versagten."

Laut dem Leiter der Katastrophenschutzbehörde waren die Such- und Rettungsmaßnahmen am Mittwoch abgeschlossen. "Wir haben bis heute Morgen nach den Leichen gesucht", sagte Train. Die Behörden würden sich nun auf die Bergung des Busses konzentrieren. 

Nach Angaben der Gouverneurin der Provinz Antique, Rhodora Cadiao, befanden sich an Bord des Busses vor allem Bewohner der Provinz, aber auch vier Kenianer. Sie nenne die Stelle "Killerkurve", sagte Cadiao dem lokalen Radiosender DZRH. Es sei bereits der zweite Bus des Unternehmens Ceres, der dort von der Straße abgekommen sei. 

Angesichts der vielen Todesfälle müsse die Strecke aufgegeben und eine neue Straße gebaut werden, um das Gebiet sicherer zu machen, forderte die Gouverneurin. Ihr zufolge war die stark bewaldete Schlucht etwa 30 Meter tief.

Tödliche Verkehrsunfälle sind in dem südostasiatischen Land keine Seltenheit, da die Fahrer häufig die Vorschriften missachten und die Fahrzeuge oft schlecht gewartet oder überladen sind.

Weitere Meldungen

Makejew fordert "mehr Führungskraft" von Bundesregierung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der schwierigen militärischen Lage zum zweiten Jahrestag der russischen Invasion fordert der ukrainische Botschafter Oleksij Makejew

Mehr
Ex-US-Botschafter Grenell weist Merkel Schuld an Kriegen zu

Washington (dts Nachrichtenagentur) - Richard Grenell, früherer US-Botschafter in Deutschland, gibt der früheren Bundesregierung unter Angela Merkel (CDU) eine Mitschuld an den

Mehr
Baerbock bricht Besuch in ukrainischer Stadt nach Luftalarm ab

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat ihren Besuch in der südukrainischen Stadt Mykolajiw wegen eines Luftalarms am Sonntag vorzeitig abgebrochen. Während des

Mehr

Top Meldungen

Handgemenge und Pfiffe von Bauern gegen Macron bei Landwirtschaftsmesse in Paris

Chaos auf der Pariser Landwirtschaftsmesse: Am Eröffnungstag ist es am Samstag zu teils gewaltsamen Protesten gegen Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gekommen. Hunderte

Mehr
Bericht: Einigung im Streit um Steuerprivileg für Deutsche Post

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung hat im Streit um neue Steuerprivilegien für die Deutsche Post offenbar eine Einigung erzielt. So sollen neben der Deutschen

Mehr
"Müssen höllisch aufpassen": Baerbock besorgt über Anti-Ukraine-Protest in Polen

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Unverständnis für die Proteste polnischer Bauern an der Grenze zur Ukraine gezeigt und Sorge vor einer diplomatischen

Mehr