Wirtschaft

US-Wirtschaftsführer rufen zu neuen Corona-Hilfen für Kleinbetriebe auf

  • AFP - 3. August 2020, 21:21 Uhr
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Geschlossenes Café in Los Angeles
Bild: AFP

In den USA haben rund 100 Konzernchefs und weitere Wirtschaftsführer auf neue Corona-Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen gedrängt. In einem offenen Brief an die Spitzen des US-Kongresses warnten sie vor 'katastrophalen' Folgen, sollten Kleinunternehmen fallengelassen werden.

In den USA haben rund 100 Konzernchefs und weitere Wirtschaftsführer auf neue Corona-Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen gedrängt. In einem offenen Brief an die Spitzen des US-Kongresses warnten sie am Montag vor "katastrophalen" Folgen, sollten Kleinunternehmen massenhaft Pleite gehen. Dies würde die derzeitige Wirtschaftskrise "um Jahre" verlängern.

Die politischen Parteien müssten ihrer Streitereien deswegen beiseite legen und neue Hilfskredite beschließen, heißt es in dem Schreiben. "Kleine Unternehmen sind von zu großer Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke unseres Landes, um sie Pleite gehen zu lassen." Unterzeichnet wurde der Brief unter anderem von den Spitzen des Supermarktriesen Walmart, der Internetkonzerne Facebook und Alphabet und der Café-Kette Starbucks.

Die Republikaner von Präsident Donald Trump und die oppositionellen Demokraten streiten derzeit über ein neues Corona-Hilfspaket. Im Zuge eines gigantischen Rettungspaketes im Frühjahr waren bereits Hilfskredite in Höhe von mehr als 500 Milliarden Dollar an kleine und mittlere Unternehmen vergeben worden. Das Programm läuft aber aus.

Bereits ausgelaufen ist ein Zuschuss von wöchentlich 600 Dollar zum Arbeitslosengeld. Während die Republikaner den Zuschuss für Arbeitslose deutlich absenken wollten, pochten die Demokraten auf eine Fortsetzung der Hilfe. Die Coronavirus-Pandemie hat die US-Wirtschaft in eine schwere Krise gestürzt, Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren.

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