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40 Jahre Citroen BX

  • Jutta Bernhard - 23. September 2022, 14:58 Uhr
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mid Groß-Gerau - Am 23. September 1982 präsentierte Citroen vor einer großen Menschenmenge am Champ-de-Mars unterhalb des Pariser Eiffelturms den Citroen BX. Citroen / Stellantis

Am 23. September 1982 präsentierte Citroen vor einer großen Menschenmenge am Champ-de-Mars unterhalb des Pariser Eiffelturms den Citroen BX.


Am 23. September 1982 präsentierte Citroen vor einer großen Menschenmenge am Champ-de-Mars unterhalb des Pariser Eiffelturms den Citroen BX. In einer schwindelerregenden Licht- und Soundshow wurde damals der Franzose enthüllt, der so seine fabelhafte Karriere unter Standing Ovations begann - mit dem Eiffelturm, der mit Doppelwinkeln geschmückt und in ein großes Feuerwerk gehüllt war.

Wenige Tage später, am 30. September 1982, öffnete der 69. Pariser Autosalon im Ausstellungszentrum Porte de Versailles seine Pforten und markierte offiziell den Verkaufsstart des BX, der zu einem der unbestrittenen Stars der Messe wurde.

Das 1978 unter dem Codenamen "XB" gestartete Citroen BX-Projekt hatte seine Spezifikationen im November 1979 fertiggestellt. Die Hauptziele des zukünftigen BX bestanden darin, sicherzustellen, dass er als modernes, unkonventionelles Fahrzeug mit Schwerpunkt auf Innovation anerkannt wird. Der BX sollte ein Fahrzeug mit Quermotor sein, mit begrenzter Masse, um eine gute Beschleunigung und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch zu gewährleisten, was im Kontext der damaligen Zeit eine Kostenersparnis darstellte.

Die 12 Jahre des BX auf dem Markt waren von zahlreichen Karosserieänderungen geprägt. 1985 kam ein eleganter Familienkombi - 17 cm länger als die Limousine und genannt Evasion - ins Programm, ebenso wie die ein Jahr zuvor erschienene Firmenversion. Bei einer gründlichen Überarbeitung im Jahr 1987 erhielt der BX ein weicheres Äußeres und ein komplett neues Armaturenbrett.

Auch die Ausstattung kam nicht zu kurz: Schiebedach, Klimaanlage, digitale Instrumente, Samtpolsterung, Alufelgen, Digitaluhr und Bordcomputer ließen den BX seinem Image als modernes Fahrzeug treu bleiben.

Mechanisch blieb der BX mit bis zu 160 PS starken Motoren, elektronischer Einspritzung mit Katalysator und Lambdasonde, Dieselmotor, Automatikgetriebe, permanentem Allradantrieb und ABS-Bremsung auf dem neuesten Stand der Technik. Von der Straßenversion des Gruppe-B-Rennwagens BX 4 TC (2141 ccm, 200 PS, 220 km/h) wurde sogar eine auf 200 Stück limitierte Serie produziert.

Die Karriere des BX zeichnete sich auch durch zahlreiche limitierte Editionen (Tonic, Image, Calanque, Leader usw.) aus, darunter die berühmte Digit mit ihrem vollständig digitalen Instrumentenbrett.

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