Egal, ob für Computer, Smartphone oder Tablet: Ohne Passwort gibt es keinen Zutritt in die digitale Welt. Und diese Kennworte sollen lang sein, Sonderzeichen haben und regelmäßig geändert werden, sagen Experten. Doch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rückt jetzt von dieser Empfehlung ab. In der aktuellen Ausgabe des BSI-Grundschutz-Kompendiums wurde die entsprechende Textpassage gestrichen, wie das Internet-Portal "Heise Security" berichtet.
Die BSI-Experten raten in dem Kapitel zur Regelung des Passwortgebrauchs, das Kennwort zu ändern wenn es in fremde Hände geraten sein könnte. Auch die dort bisher aufgeführte Verpflichtung, feste Regeln für Länge und Komplexität vorzuschreiben, ist verschwunden.
Bereits seit Jahren sind viele Sicherheitsexperten der Ansicht, dass solche Regeln eher schaden als nützen. "Ein gutes Passwort kann man bedenkenlos über Jahre hinweg nutzen", schreiben die Autoren bei Heise Security. Das regelmäßige Ändern führe eher dazu, dass man schwache Passwörter benutzt und diese beispielsweise nach einem Schema erzeuge.
Tatsächlich belegt eine Studie des Potsdamer "Hasso-Plattner-Institut" (HPI), dass die Deutschen bei der Auswahl ihrer Passwörter auch im Jahr 2019 nicht besonders kreativ waren. Wie schon 2018 lautet das Lieblingspasswort erneut "123456". Danach folgen "123456789" und "1234567".
Technologie
Schluss mit dem Passwort-Wahn
- Ralf Loweg/cid - 5. Februar 2020, 09:36 Uhr
Egal, ob für Computer, Smartphone oder Tablet: Ohne Passwort gibt es keinen Zutritt in die digitale Welt. Und diese Kennworte sollen lang sein, Sonderzeichen haben und regelmäßig geändert werden, sagen Experten. Doch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rückt jetzt von dieser Empfehlung ab.
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