US-Präsident Donald Trump hat Staaten wegen des Verkaufs von Erdöl an Kuba mit zusätzlichen Zöllen gedroht. Solche Zölle könnten auf Einfuhren aus Staaten, die "direkt oder indirekt Erdöl an Kuba verkaufen oder liefern", erhoben werden, hieß es in einem am Donnerstag (Ortszeit) von Trump unterzeichnetem Dekret. Die kubanische Regierung stelle eine "außerordentliche Bedrohung" für die nationale Sicherheit der USA dar, hieß es weiter.
Havanna unterstütze "zahlreiche feindliche Staaten, transnationale Terrororganisationen und böswillige Akteure", darunter Russland, China und der Iran sowie die radikalislamische Hamas und die Hisbollah-Miliz, hieß es in dem Dekret.Â
Das Dekret ist die jüngste Drohung der Trump-Regierung gegen das kommunistische Land. Nach der gewaltsamen Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz Anfang Januar geriet Kuba zunehmend ins Visier der US-Regierung. Es werde "kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen", sofern Havanna nicht bereit sei, einen "Deal abzuschließen", hatte Trump in der Vergangenheit erklärt.
Kuba ist in hohem Maß von venezolanischen Öllieferungen abhängig. Seit 2000 gilt die sozialistische Regierung in Caracas als ideologischer Verbündeter Kubas und Hauptlieferant von stark subventioniertem Öl.
Kuba befindet sich zugleich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Seit Ende 2024 gab es fünf landesweite Stromausfälle, die teilweise mehrere Tage dauerten. Fast täglich haben die Menschen zudem mit kürzeren Blackouts zu kämpfen, die mitunter auch mehr als 20 Stunden dauern.
- 28. Januar 2026
Die Umweltorganisation Greenpeace hat das trotz des Ukraine-Krieges andauernde Atomgeschäft Frankreichs mit Russland angeprangert. "Der Handel zwischen der französischen und der russischen...
- weiter lesen
- dts 28. Januar 2026
- dts 28. Januar 2026
- dts 28. Januar 2026
- dts 28. Januar 2026
Top-Themen
Meldungen
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat dem Einsatz von Software des US-Konzerns Palantir für Sicherheitsbehörden des Bundes eine
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Junge Union hat der CDU eine Frist zur Einführung der Wehrpflicht gesetzt. In einem Antrag für den CDU-Parteitag, über den der "Focus"
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem Hintergrund der Offensive der syrischen Regierung im kurdisch dominierten Nordosten des Landes hat die Hilfsorganisation Medico
Stuttgart/Lille (dts Nachrichtenagentur) - Der VfB Stuttgart hat sich am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase mit einem 3:2-Sieg gegen den BSC Young Boys durchgesetzt,
"Das ist nicht lustig": Der deutsche Kabarettist Maxi Schafroth hat in der grönländischen Hauptstadt Nuuk große Verärgerung ausgelöst, weil er dort eine US-Flagge hissen
Wirtschaft
Verkauf von Erdöl an Kuba: Trump droht Staaten mit zusätzlichen Zöllen
- AFP - 30. Januar 2026, 01:26 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat Staaten wegen des Verkaufs von Erdöl an Kuba mit zusätzlichen Zöllen gedroht. Die kubanische Regierung stelle eine 'außerordentliche Bedrohung' für die nationale Sicherheit der USA dar, hieß es in einem Dekret Trumps.
Weitere Meldungen
Der Sportartikelhersteller Adidas hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt. Wie das Unternehmen aus Herzogenaurach am Donnerstag in einer Mitteilung an die Börse
MehrBund und Länder haben 2,5 Milliarden Euro für den Neu- und Ausbau von Bahninfrastruktur zur Verfügung gestellt. "Neben der Sanierung des Netzes, die absolute Priorität
MehrUS-Präsident Donald Trump will den neuen Chef der Notenbank Federal Reserve (Fed) kommende Woche nominieren. Er werde die Ankündigung "irgendwann nächste Woche" machen, sagte
MehrTop Meldungen
Schwerin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesbildungsministerium unter Leitung von Karin Prien (CDU) hat die Auflagen für die kommunalen Demokratieprogramme verschärft. So
MehrEine Tätigkeit als Luftsicherheitsassistentin an der Passagier- und Gepäckkontrolle eines Flughafens darf grundsätzlich mit einem religiösen Kopftuch erbracht werden. Die
MehrNach zweitägigen Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergesellschaft GDL sieht DB-Personalvorstand Martin Seiler "noch ein hartes Stück Arbeit"
Mehr

























