Ingolstadt (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte über den Auftritt von Audi-Vorstandschef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump fordert die SPD Parität bei den Investitionen. Der Vorsitzende des konservativen Seeheimer Kreises, Esra Limbacher, sagte der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe), für Audi müsse gelten, dass jeder Euro, der in den USA investiert werde, in gleicher Höhe auch nach Ingolstadt und Neckarsulm fließen müsse.
Limbacher ergänzte, eine solche Investitionsparität wäre ein klares Zeichen an die Belegschaft, die seit Jahren Top-Autos in Deutschland baue. Die Werke in Deutschland "dürfen nicht ausbluten, sondern müssen mit Investitionen auf Erfolgskurs gehalten werden".
Zugleich kritisierte der SPD-Fraktionsvize den Auftritt scharf. "Dass sich der Audi-CEO vor Trumps Wahlkampf-Karren spannen lässt, ist eine Farce." Trump sei ein "Demokratie-Brandstifter und erpresst den Rest der Welt mit seiner nationalistischen Handelspolitik", sagte Limbacher.
Wirtschaft
SPD fordert Investitionsparität bei Audi
- dts - 27. Oktober 2026, 11:55 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Wirtschaftsrat der CDU hat Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) in einem Brandbrief zur Abschaffung der "Rente mit 63"
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem Besuch von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Panama hat die Bundesregierung lobende Worte für das Land in Bezug auf das
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Elterngeld soll nach Plänen von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) nun doch nicht auf zwölf Monate abgesenkt, sondern weiterhin
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Preise für Kraftstoffe in Deutschland haben sich in der vergangenen Woche gegenläufig entwickelt. Laut aktuellen Zahlen des ADAC sank der
MehrPeking (dts Nachrichtenagentur) - Volkswagen stellt sich auf einen dauerhaften Einbruch seines China-Geschäfts ein. "Der Gesamtmarkt in China ist im freien Fall", sagte
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat Forderungen nach einem späteren Renteneintrittsalter
Mehr














