Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Sechs Jahre nach dem Ende der Corona-Soforthilfen haben Bund und Länder nach Einschätzung des Bundesrechnungshofs noch immer nicht ausreichend nachgewiesen, ob die Milliardenhilfen ordnungsgemäß und wirtschaftlich verwendet wurden. Das berichtet das Magazin Politico unter Verweis auf einen Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Darin sehen die Rechnungsprüfer zusätzliches Rückzahlungspotenzial von knapp 1,5 Milliarden Euro.
Der Bund hatte im Frühjahr 2020 rund 13,9 Milliarden Euro Corona-Soforthilfen an kleine Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler ausgezahlt. Rund 1,74 Millionen Anträge wurden bewilligt. Weil der Förderzeitraum drei Monate betrug, die tatsächlichen Betriebsschließungen aber nur rund sechs Wochen dauerten, kam es vielfach zu "Überkompensationen". Das Bundeswirtschaftsministerium geht dem Bericht zufolge seit 2022 davon aus, dass rund 30 Prozent der gewährten Corona-Soforthilfen über dem tatsächlichen Bedarf lagen.
Die Hilfen sollten akute Liquiditätsengpässe während der Pandemie überbrücken. Die Durchführung des Programms lag vollständig in der Verantwortung der Länder.
Wirtschaft
Rechnungshof kritisiert Abrechnung der Corona-Soforthilfen
- dts - 27. Oktober 2026, 10:44 Uhr
.
Weitere Meldungen
Peking (dts Nachrichtenagentur) - Volkswagen stellt sich auf einen dauerhaften Einbruch seines China-Geschäfts ein. "Der Gesamtmarkt in China ist im freien Fall", sagte
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat Forderungen nach einem späteren Renteneintrittsalter
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Unternehmen in Deutschland planen insgesamt etwas weniger Stellen abzubauen. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im Oktober leicht auf
MehrTop Meldungen
Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hat im dritten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinnrekord verbucht. Der operationelle Gewinn stieg im Vergleich zum
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Jobsicherheit ist für Studenten bei der Wahl des künftigen Arbeitsplatzes wichtiger als das Gehalt. Das geht aus der Studierendenstudie der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Unternehmen in Deutschland spüren einer Umfrage zufolge bislang kaum Entlastungen durch den angekündigten Bürokratie-Abbau der
Mehr














