Weißenfels (dts Nachrichtenagentur) - Der jüngste Bundeswehr-Skandal im Sanitätsregiment 1 in der Sachsen-Anhalt-Kaserne von Weißenfels weitet sich aus. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" unter Berufung auf Äußerungen des Befehlshabers Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann, in der Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses am Mittwoch.
Hoffmann zufolge geht es um Vorwürfe des Handels mit Betäubungsmitteln - insbesondere Amphetamine und Testosteron -, Bedrohungen und sexuelles Fehlverhalten. Im Zuge der internen Ermittlungen hätten 45 Vernehmungen stattgefunden. Es gebe 10 Beschuldigte. 7 von ihnen dürften ihren Dienst vorerst nicht mehr ausüben. Gegen 5 Beschuldigte ermittele die Staatsanwaltschaft.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Wehrexpertin Kerstin Vieregge sagte dem RND nach der Sitzung, sie begrüße die schnelle und lückenlose Aufklärung. Jeder Fall sei einer zu viel. Hier ende die Kameradschaft.
Brennpunkte
Bundeswehr-Skandal in Weißenfels weitet sich aus
- dts - 14. Oktober 2026, 14:22 Uhr
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