Der britische Premierminister Andrew Burnham kommt am Donnerstag zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Dabei wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der seit Juli amtierende Premier die Ratifikationsurkunden zum deutsch-britischen Freundschaftsvertrag austauschen, der damit in Kraft tritt. Der sogenannte Kensington-Vertrag sieht eine engere Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen vor, darunter in der Außen- und Sicherheitspolitik wie auch in der Wirtschaft. Unterzeichnet worden war der Vertrag im Juli 2025 von Merz und Burnhams Vorgänger Keir Starmer.
Zu Beginn seines Besuchs wird der linksgerichtete Labour-Premier mit militärischen Ehren von Merz im Kanzleramt begrüßt. Anschließend soll es einen gemeinsamen Austausch mit Berliner Gymnasiasten geben. Bei den politischen Gesprächen von Merz und Burnham wird es laut der Bundesregierung unter anderem um europa- und wirtschaftspolitische Fragen gehen. Zehn Jahre nach dem Brexit hatte Burnham kürzlich eine mögliche Rückkehr seines Landes in die EU ins Spiel gebracht.
Politik
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
- AFP - 8. Oktober 2026, 04:09 Uhr
Der britische Premierminister Burnham kommt am Donnerstag zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Dabei wollen Bundeskanzler Merz und der seit Juli amtierende Regierungschef die Ratifikationsurkunden zum deutsch-britischen Freundschaftsvertrag austauschen.
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