Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.
Kurz vorher war in Dresden zudem ein 28-Jähriger angegriffen und verletzt worden, der für die Grünen Wahlplakate anbrachte. Auch wegen dieses Angriffs sollen sich die drei Angeklagten nun vor Gericht verantworten. Es bestimmte Verhandlungstermine für das erste und zweite Quartal 2027.
Zwei der jungen Männer wird den Angaben zufolge gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, dem dritten Beihilfe. Da sie zur Tatzeit noch Jugendliche waren, wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Der Angriff auf Ecke löste parteiübergreifend Entsetzen und Solidarität aus sowie eine Debatte darüber, wie Politiker besser geschützt werden können.
Brennpunkte
Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht
- AFP - 2. Oktober 2026, 15:32 Uhr
Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht ließ die Anklage zu. Ecke war 2024 beim Aufhängen von Plakaten angegriffen und schwer verletzt worden.
Weitere Meldungen
Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am
MehrDer Anschlagsverdacht gegen den Copiloten der Flydubai-Maschine hat sich erhärtet. Der Mann habe einen "Terrorakt" geplant, teilte der Generalstaatsanwalt der Vereinigten
MehrBremen (dts Nachrichtenagentur) - Vor der zentralen Feier zum Tag der deutschen Einheit in Bremen hat es am Freitagabend gewalttätige Vorfälle in der Hansestadt gegeben. Wie die
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der deutsche Philosoph Otfried Höffe spricht sich dafür aus, den Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" aus der politischen Debatte zu entfernen.
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Autokonzern Volkswagen soll das Problem hinter seinem jüngsten Millionenrückruf angeblich bereits seit Oktober 2024 untersuchen. Das
MehrAngesichts der massiv gestiegenen Spritpreise haben sich die G7-Staaten auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven verständigt - ein
Mehr














