Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.Â
Menschen, die sich in der Synagoge aufhielten, konnten das Feuer demnach löschen. An der Tür entstand ein Sachschaden, verletzt wurde niemand. Polizisten nahmen den aus Afghanistan stammenden 37-Jährigen wenig später in Tatortnähe vorläufig fest. Nach Auswertung von Aufnahmen einer Videoüberwachung sei er dringend verdächtig, das Feuer gelegt zu haben, hieß es weiter. Â
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler mehrere Messer und eine Machete. Der Tatverdächtige sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dem wegen Bedrohung vorbestraften Mann werde versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen.
Brennpunkte
Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
- AFP - 18. September 2026, 14:51 Uhr
Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Der Mann hatte entsprechende Äußerungen getätigt, wie die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte.
Weitere Meldungen
Bei einem Unfall auf einer Bundesstraße in Hessen sind zwei Menschen gestorben und drei weitere teils lebensbedrohlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen prallte am
MehrEin 20-Jähriger soll in einer Wohnung in Bayern seine Mutter getötet haben. Der Mann wurde festgenommen, wie die Polizei Nürnberg am Freitag mitteilte. Angehörige der 45 Jahre
MehrEine Gruppe von Abgeordneten des Europarats sowie von Aktivisten hat die Parlamentswahl in Russland als "Scheinwahl" bezeichnet, aus der "ein Scheinparlament" hervorgehen werde.
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Bundestagsfraktion stellt den Mineralölkonzernen ein Ultimatum für die Einführung eines Spritpreisdeckels zur Entlastung der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Vonovia-Chef Luka Mucic hat sich mit deutlichen Worten gegen die im Berliner Wahlkampf geforderte Enteignung von großen Immobilienkonzernen
MehrDie Russland-Geschäfte des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé und der französischen Einzelhandelskette Auchan sind unter russische Verwaltung gestellt worden. Laut einem am
Mehr














