Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um die erneute Einführung einer sogenannten "Übergewinnsteuer" nennt die Bundesnetzagentur Zahlen zur Wirkung dieser Maßnahme in der Energiekrise 2022. Demnach wurden bislang über 900 Millionen Euro im Rahmen der Abschöpfung vereinnahmt, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe).
Aktuell stünden noch einige weitere Abschöpfungsverfahren aus, so dass die Überschreitung der Milliardengrenze nicht ausgeschlossen sei, sagte der Sprecher der Bundesnetzagentur der Zeitung. Insgesamt seien circa 12.000 Betreiber von Stromerzeugungsanlagen verpflichtet gewesen, Daten zur Ermittlung der Überschusserlöse zu melden.
In der Energiekrise nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine hatte die Bundesregierung eine Strompreisbremse eingeführt. In diesem Zusammenhang mussten Stromerzeuger für erwirtschaftete Überschusserlöse zahlen.
Finanzen
Netzagentur: "Übergewinnsteuer" brachte bislang 900 Millionen Euro
- dts - 16. September 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Linke im Bundestag fordert gegen die steigenden Energiepreise Hilfen für die Bürger. Neben einem jährlichen Klimageld von circa 320 Euro
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Alexander Schweitzer fordert in der Spritpreis-Debatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu
MehrWashington (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Der Leitzins liegt damit in einer Spanne zwischen 3,75
MehrTop Meldungen
Washington (dts Nachrichtenagentur) - Michael Kremer ist zum Chefökonomen der Weltbankgruppe ernannt worden. Das teilte der Präsident der Weltbankgruppe, Ajay Banga, am Mittwoch
MehrAnkara (dts Nachrichtenagentur) - Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will den Agrarhandel mit der Türkei ausbauen. "Wir wollen die Zusammenarbeit mit der Türkei
MehrIngolstadt (dts Nachrichtenagentur) - Audi muss offenbar die Markteinführung des elektrischen Audi A4 erneut um einige Monate verschieben. Statt des avisierten Starttermins 2028
Mehr














