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Polizei sucht nach Schüssen bei Rave in der Schweiz weiterhin den oder die Täter

  • AFP - 31. August 2026, 12:34 Uhr
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Werbeposter für Techno-Party in Aarau
Bild: AFP

Nach den Schüssen während eines Raves in der Schweiz mit einer Toten und fünf Verletzten sucht die Polizei weiterhin den oder die Täter. Weder die Anzahl noch die Identität der Täter ist bekannt, ebenso wenig wie das Motiv.

Nach den Schüssen während eines Raves in der Schweiz mit einer Toten und fünf Verletzten sucht die Polizei weiterhin den oder die Täter. Weder die Anzahl noch die Identität der Täter sei bekannt, ebenso wenig wie das Motiv, teilte die Kantonspolizei Aarau am Montag mit. Die laufenden Ermittlungen würden fortgesetzt.

Mehrere Ermittlungsbehörden aus der ganzen Schweiz und aus Nachbarländern seien an den Ermittlungen beteiligt, teilte die Kantonspolizei Aarau weiter mit. "Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich Ihnen im Moment nicht genau sagen, wo die Nachforschungen stattfinden", erklärte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Durch die Schüsse während der Techno-Party Aarauer Rave in der Nähe von Zürich war in der Nacht zum Sonntag eine 22-jährige Italienerin getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, eine Deutsche und fünf Schweizer Männer im Alter zwischen 24 und 31 Jahren. Sie erlitten unterschiedlich schwere Verletzungen und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Die Besucher der Veranstaltung hätten sich auf dem Heimweg befunden, als gegen 2.30 Uhr einer oder mehrere Unbekannte mehrere Schüsse auf eine Personengruppe abgegeben hätten, teilte die Polizei mit. Die Behörden forderten alle Menschen, die über Videomaterial der Veranstaltung verfügen, erneut auf, es ihnen zur Verfügung zu stellen.

Die Polizei habe "Spuren von zwei verschiedenen Kalibern gefunden, von einer Pistole oder Maschinenpistole und einem Sturmgewehr", hatte Polizeichef Michael Leupold am Sonntag erklärt. Nach Polizeiangaben wurden die Schüsse an zwei verschiedenen Orten abgegeben - auf dem Rave-Gelände in Aarau und in der Nähe eines angrenzenden Wohnwagenlagers.

Die Polizei gehe derzeit von drei verschiedenen Hypothesen aus, sagte Leupold. "Die erste ist ein Terroranschlag, die zweite eine Massentötung und die dritte eine einfache Straftat, deren Motiv uns noch unbekannt ist: eine Abrechnung innerhalb einer Gruppe oder etwas ganz anderes."

In der Schweiz sind Schusswaffenangriffe sehr selten, Waffen sind in der Alpenrepublik jedoch weit verbreitet. Laut dem Schweizer Studienprogramm Small Arms Survey kamen im Jahr 2017 fast drei Waffen auf zehn Einwohner. Damit lag die Schweiz weltweit auf Platz 16 bei der Anzahl der Waffen pro Kopf.

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